Mehr gute Neuigkeiten für künstliche Süßstoffe! - Gannikus.de

Update: Mehr gute Neuigkeiten für künstliche Süßstoffe!

Ganz egal, ob in Light- und Zero-Getränken, kalorienarmen oder zuckerfreien Süßspeisen, im Kaffee oder in Proteinpulvern und Nahrungsergänzungsmittel. Überall begegnen wir heutzutage künstlichen Süßstoffen als Alternative zum oft verpönten Haushaltszucker. Gerade in unserer Fitness-Szene ist die Tatsache, dass künstliche Süßstoffe keine nennenswerten Kalorien liefern, sehr willkommen. Kritiker behaupten allerdings, Aspartam, Sucralose und Co. seien ungesund und würden Probleme, wie beispielsweise eine beeinträchtigte Darmflora oder einen gestörten Umgang mit dem Blutzucker auslösen. Eine neue Studie gibt uns jedoch weiteren Grund zur Erleichterung.

Der Mythos, dass künstliche Süßstoffe die Darmflora und die Insulinsensitivität negativ beeinflussen würden, stammt aus einer Studie aus dem Jahre 2014, in der man aus Tierversuchen mit hohen Dosierungen und einer kleinen Versuchsreihe an Menschen mit dem Stoff Saccharin einen Trend hin zu einer veränderten Darmflora und einem Rückgang der Glukosetoleranz gezeigt hat [1]. Diese Untersuchung unterlag jedoch zahlreichen Limitationen, die ihre Aussagekraft relativieren. Zwar konnten viele andere Forschungsarbeiten keinen kausalen Zusammenhang zwischen den Diäthelfern und den genannten Folgen herstellen, doch da war das Kind schon in den Brunnen gefallen, denn bis heute hält sich dieser Mythos hartnäckig.

In einem vorherigen Artikel haben wir bereits ausführlich über die genannte Untersuchung von Suez und Kollegen gesprochen und darin genau beleuchtet, warum wir vorsichtig bei der Interpretation der Ergebnisse sein sollten. Außerdem haben wir einige weitere künstliche Süßstoffe unter die Lupe genommen und gezeigt, weshalb sie in haushaltsüblichen Mengen als unbedenklich gelten, darunter auch Sucralose. Um die grundlegenden Dinge über diese Thematik zu erfahren, verweisen wir daher auf unseren Beitrag "Was wir über den Einfluss von Süßstoffen auf die Darmflora wissen und was nicht!"

Darmgesundheit: Was wir über den Einfluss von Süßstoffen auf die Darmflora wissen und was nicht!

Gerade wir als Kraftsportler und Fitnessathleten, die großen Wert auf ihre körperliche Erscheinung legen, konsumieren im Rahmen unserer Ernährung eine Vielzahl von künstlichen Süßstoffen. Egal ob in Proteinshakes, Light-Getränken oder in Form von Tabletten im Kaffee, die süß schmeckenden und kalorienfreien Ersatzstoffe für herkömmlichen Zucker haben den Speiseplan von vielen von uns erobert. Allerdings stehen […]

Im heutigen Artikel soll sich dagegen alles um eine neue Untersuchung von Thomson und Kollegen drehen, die sich genauer mit dem kurzzeitigen Einfluss der Einnahme des künstlichen Süßstoffes Sucralose auf den Stoffwechsel und die Darmflora beschäftigt hat [2]. Gerade in den USA besitzt dieser Vertreter eine große Bedeutung und ist unter der Marke "Splenda®" bekannt. Aber auch hierzulande trifft man immer häufiger auf den künstlichen Süßstoff, der 600-mal süßer ist als Haushaltszucker.

Die Studie

Die Forscher rekrutierten für ihren Versuch 34 gesunde Männer im Alter zwischen 18 und 50 Jahren, die ein stabiles Körpergewicht bei einem BMI zwischen 20 und 30 Kilogramm pro Quadratmeter aufwiesen. Vier Personen schieden während der Studie aus dem Experiment aus, weshalb 16 Probanden in der Sucralose-Gruppe und 14 Probanden in der Placebo-Gruppe übrig blieben.

Im Rahmen des ersten Laborbesuches an der School of Engineering in Santiago, Chile wurde die glykämische Kontrolle mittels eines oralen Glukosetoleranztests erhoben. Die glykämische Kontrolle beschreibt simpel ausgedrückt, wie gut der Körper nach einer Mahlzeit den Zucker aus dem Blut in die Zellen befördern kann. Verantwortlich dafür ist das Hormon Insulin, weshalb die glykämische Kontrolle auch als Insulinsensitivität beziehungsweise die Fähigkeit der Zellen, auf das Hormon anzusprechen, bezeichnet wird. Bei diesem Test verabreicht man 75 Gramm Glukose (Traubenzucker) als Lösung und misst nach 30, 60, 90 und 120 Minuten, wie hoch der Blutzucker und im Falle der Studie auch der Insulinspiegel noch sind.

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Die Teilnehmer absolvierten diesen Standard-Test in einem nüchternen Zustand. Des Weiteren mussten sie eine Stuhlprobe abgeben, damit die Zusammensetzung der Darmflora analysiert werden konnte. Innerhalb des einwöchigen Interventionszeitraumes nahmen die Probanden dreimal täglich entweder eine Kapsel mit insgesamt 780 Milligramm Sucralose oder eine Placebo-Kapsel ein. Zum Vergleich: Der ADI, also die Menge, die bei lebenslangem, täglichem Verzehr als sicher gilt, liegt für diese Substanz bei 15 Milligramm je Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Unter Berücksichtigung der 600-fachen Süßkraft von Haushaltszucker würde dies einer Menge von 468 Gramm reinem Zucker pro Tag entsprechen.

Im Anschluss an die siebentägige Einnahme wurde der orale Glukosetoleranztest sowie die Analyse der Stuhlprobe wiederholt, um die Veränderungen innerhalb dieses Zeitraumes zu erheben.

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Die Ergebnisse

Wie nicht anders zu erwarten, blieb das Körpergewicht der Probanden innerhalb der sieben Tage stabil. Die Forscher berechneten eine Reihe weiterer Indizes aus dem gemessenen Blutzucker- und Insulinspiegel. Keiner von ihnen zeigte jedoch eine signifikante Veränderung über die Zeit, die auf einen kausalen Einfluss der künstlichen Süßstoffe hindeuten würde. Weiterhin berechneten Thomson und Kollegen die Fläche unter der Kurve für die Glukose- und Insulinantwort, sowohl vor als auch nach der Intervention. Doch auch diese Werte waren weder durch die Sucralose noch durch das Placebo signifikant verändert.

Glykämische Antwort und Insulinantwort Sucralose
Die glykämische Antwort und die Insulinantwort unterschieden sich in beiden Gruppen nicht signifikant zwischen vor und nach der Behandlung mit Sucralose oder einem Placebo [2].
In Sachen Darmflora konnte ein Unterschied zwischen den Gruppen vor dem Experiment festgestellt werden. Zum Zeitpunkt der ersten Analyse wiesen die Stuhlproben der Placebogruppe im Durchschnitt einen größeren Anteil des Bakteriums phylum firmicutes auf, der bis zum Ende der Studie bestehen blieb.  Die Behandlung mit Sucralose oder dem Placebo veränderte innerhalb des Interventionszeitraumes jedoch in keiner Gruppe die Zusammensetzung der Darmflora auf bedeutsame Weise. Auch hier wurden wieder einige Indizes von den Forschern berechnet, die insgesamt ebenfalls keine signifikanten Veränderungen zeigten.

Darmflora Sucralose
Hinsichtlich der Darmflora konnten vor der Untersuchung Unterschiede zwischen den beiden Gruppen festgestellt werden. Allerdings veränderte die Intervention mit Sucralose oder dem Placebo nicht die Zusammensetzung innerhalb der Gruppen [2].
Zu guter Letzt teilte man die Probanden noch in Responder und Non-Responder ein, je nachdem, ob ihre Werte innerhalb der Intervention anstiegen oder gefallen sind, unabhängig davon, ob sie künstliche Süßstoffe erhielten oder das Placebo. Die Details dieser Analyse sind für die Beantwortung der Forschungsfrage nicht weiter von Bedeutung, aber man fand dabei heraus, dass die Non-Responder generell eine andere Zusammensetzung des Mikrobioms aufwiesen. Während das nicht bedeutet, dass Sucralose diese Veränderungen der Darmflora oder der Insulinsensitivität herbeigeführt hat, belegt sie ein weiteres Mal den Einfluss der Darmbakterien auf die Kontrolle des Blutzuckers.

Interpretation der Daten

Die vorliegende Studie bietet mehr Anhaltspunkte, die uns dabei helfen, die berechtigte Frage zu beantworten, ob künstliche Süßstoffe die Darmflora oder die Insulinsensitivität negativ beeinflussen. Wie ein früheres Review gezeigt hat, gibt es berechtigte Gründe, diesen Sachverhalt näher zu beleuchten. Vorangegangene Studien deuteten darauf hin, dass künstliche Süßstoffe, darunter auch Sucralose, diese Parameter verändern könnten [1, 3, 4]. Diese Beobachtungen lassen vermuten, dass das Mikrobiom eine kausale Rolle in den beobachten Veränderungen der Insulinsensitivität spielt, beweisen dies aber nicht.

Während die überwiegende Mehrheit der Daten aus Zell- und Tierstudien stammt, gibt es ebenfalls einige Humanstudien, die einen potentiell negativen Einfluss von Sucralose auf die Insulinsensitivität zeigten [5, 6, 7]. Dagegen konnte die vorliegende Studie diesen Effekt nicht nachweisen. Wer hat also recht? Eine ebenfalls sehr aktuelle Publikation von Grotz und Kollegen fasste die bestehende Literatur über die Effekte von Sucralose auf die glykämische Antwort zusammen. Dazu präsentierte man eine große Tabelle mit 16 Studien [8]. Einige davon untersuchten eine einzelne Aufnahme von Sucralose, während andere die tägliche Einnahme über mehrere Tage, Wochen und Monate beobachteten.

Jede dieser Studien enthielt eine Form der Glukose- oder Insulinmessung und lediglich eine der Untersuchungen zeigte einen statistisch signifikanten Effekt auf einen dieser Parameter. Seitdem sind einige weitere Paper veröffentlicht worden, doch insgesamt bleibt der Trend der Daten dadurch unverändert. Die Mehrheit der Studien am Menschen zeigt keinen signifikanten Einfluss des künstlichen Süßstoffes Sucralose auf die glykämische Kontrolle. 

Wenn wir uns die Studien ansehen, die darauf hindeuten, dass Sucralose verschiedene Parameter beeinträchtigt, dann treffen wir auf teils wiederkehrende Muster. Beispielsweise wiesen einige von ihnen kein verblindetes Design auf, die nicht mit einem Placebo verglichen [6, 7]. Einige weitere eröffneten sogar selbst Zweifel an der Praxisrelevanz ihrer Ergebnisse. Zum Beispiel unterschied eine nach festen und flüssigen Aufnahmequellen [5]. Andere nutzten einen zu geringen Stichprobenumfang oder erhoben keine Daten vor der Untersuchung, was die Interpretation natürlich nichtig macht [9].

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Jede dieser vier Studien rekrutierte Probanden mit einem recht geringen Grundkonsum künstlicher Süßstoffe, wovon der Großteil aus Frauen vor der Menopause bestand. Das sind wichtige Größen, da man annimmt, dass Menschen, die an künstliche Süßstoffe gewöhnt sind, und Personen, die geringere Mengen der kalorienfreien Zuckeralternativen konsumieren, verschieden auf eine kurzfristig gesteigerte Aufnahme reagieren und der Effekt durch den Menstruationszyklus beeinflusst werden kann [10].

Dem derzeitigen Stand der Literatur zufolge zeigen die Mehrheit der Untersuchungen keine signifikanten Auswirkungen einer akuten oder chronischen Aufnahme von Sucralose. Die Studien, die auf ein gegenteiliges Ergebnis hindeuten, besitzen meist wichtige Limitationen im Design und sind deshalb weniger aussagekräftig. Weiterhin müssen wir zwischen der statistischen Signifikanz und der klinischen oder praktischen Signifikanz unterscheiden. Wenn eine Intervention die Insulin- oder Glukoseantwort nur leicht beeinträchtigt, aber keinen bedeutsamen Einfluss auf die Gesundheit oder Körperzusammensetzung der Teilnehmer zu haben scheint, stellt sich die Frage, ob dies einen Grund darstellt, künstliche Süßstoffe beziehungsweise Sucralose zu meiden.

Die verfügbaren Daten deuten darauf hin, dass die individuelle Reaktion jedes Einzelnen unterschiedlich ausfallen kann. Wenn du dir persönlich Sorgen darum machst, kannst du zu Hause leicht ein einfaches Selbstexperiment mit einem handelsüblichen Blutzuckermessgerät durchführen, welches in Apotheken oder auch im Internet erhältlich ist.

Haben künstliche Süßstoffe andere negative Effekte?

Wenn wir schon beim Thema künstliche Süßstoffe sind, ergibt es Sinn, auch weitere mögliche Effekte von ihnen zu thematisieren. In diesem Rahmen haben wir erst vor kurzem über den Einfluss von Light- und Zero-Getränken auf den Heißhunger und Appetit gesprochen. Dabei fanden wir heraus, dass die zuckerfreien Alternativen keinen oder einen positiven Effekt auf die genannten Parameter ausüben. Weiterhin zeigte eine Meta-Analyse, dass kalorienfreie Süßstoffe dazu tendieren, die Kalorienaufnahme zu reduzieren und das Körpergewicht zu senken, wenn sie als Ersatz für Zucker eingesetzt werden, und in diesem Zusammenhang einen neutralen oder positiven Effekt im Vergleich zu reinem Wasser besitzen [12].

Viele Menschen unterliegen der Sorge, künstliche Süßstoffe würden das Krebsrisiko steigern. Ein aktuelles Review fand jedoch keinen Zusammenhang zwischen Sucralose und Krebs, selbst bei sehr hohen Aufnahmemengen [13]. Zusammengenommen gibt es nicht genügend Hinweise, um zu schlussfolgern, dass Sucralose einen negativen Effekt auf die Darmflora besitzt oder dass die regelmäßige Aufnahme mit der Zunahme von Körpergewicht, Appetit oder einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung steht.

Bevor wir zusammenfassen, müssen wir am Ende eines klarstellen. Der Begriff "künstliche Süßstoffe" ist sehr allgemein. Er umfasst eine Reihe synthetischer Stoffe, die für den Menschen einfach extrem süß schmecken. weshalb man aus diesem Grund so geringe Mengen benötigt, dass ihr Kaloriengehalt nicht ins Gewicht fällt. Die Frage, ob künstliche Süßstoffe das Krebsrisiko steigern oder die Darmflora negativ verändern, ist daher nicht pauschal zu beantworten, sondern immer abhängig vom Molekül, was man untersucht. Aus der hier vorgestellten Studie sollte man daher nicht zwangsweise auf Süßstoffe generell schließen.

Weiterhin sollte man sich immer vor Augen halten, dass die Bakterien in deinem Darm immer davon abhängig sind, was du ihnen als Nahrung zur Verfügung stellst. Jegliche Veränderung der Nahrungsaufnahme verändert das Substrat, auf dem die Bakterien wachsen und dementsprechend kann sich auch ihre Zusammensetzung ändern. Eine Veränderung der Zusammensetzung bedeutet jedoch nicht, dass diese negativ sein muss.

Zusammenfassung und Fazit

Die Ergebnisse der vorliegenden Studie deuten darauf hin, dass eine Woche der Aufnahme hoher Dosierungen von Sucralose keinen signifikant negativen Effekt auf die glykämische Kontrolle oder die menschliche Darmflora entfaltet. Während es hinsichtlich des Mikrobioms nicht viele Daten gibt, mit denen man die Ergebnisse vergleichen könnte, entsprechen die Beobachtungen einer Reihe von vorherigen Studien, die ebenfalls nur geringe oder keine Einflüsse von Sucralose gezeigt haben. Wie immer können diese Ergebnisse jedoch nicht beweisen, dass dies in jeglichen Situationen gültig ist.

Zu den Limitationen der Studie gehört das relativ kleine Teilnehmerfeld und die kurze Dauer des Versuches. Die Studien, die einen statistisch signifikanten Effekt zeigten, legen nahe, dass sich dies stark von Person zu Person  unterscheiden könnte und die Gründe für diese Variabilität bisher nicht bekannt sind. Doch basierend auf den bisherigen Daten beeinflusst Sucralose weder signifikant die Insulinsensitivität noch die Darmflora, das Körpergewicht, die Kalorienaufnahme oder das Krebsrisiko. Zum aktuellen Zeitpunkt scheint Sucralose damit innerhalb einer ausgewogenen Ernährung ein geeigneter Zuckerersatz zu sein.


Primärquelle:
Eric Trexler: "More Good News for Artificial Sweeteners:No Effect of Short-Term Sucralose Ingestion on Glycemic Control or Gut Microbiome", Monthly Applications in Strength Sport (MASS), Volume 3, Issue 12

Literaturquellen:

  1. Suez, Jotham, et al. "Artificial sweeteners induce glucose intolerance by altering the gut microbiota." Nature 514.7521 (2014): 181.
  2. Thomson, Pamela, et al. "Short-term impact of sucralose consumption on the metabolic response and gut microbiome of healthy adults." British Journal of Nutrition 122.8 (2019): 856-862.
  3. Pepino MY. Metabolic effects of non-nutritive sweeteners. Physiol Behav. 2015 Dec 1;152:450–5.
  4. Ruiz-Ojeda FJ, Plaza-Díaz J, Sáez-Lara MJ, Gil A. Effects of Sweeteners on the Gut Microbiota: A Review of Experimental Studies and Clinical Trials. Adv Nutr Bethesda Md. 2019 Jan 1;10:S31–48.
  5. Dhillon J, Lee JY, Mattes RD. The cephalic phase insulin response to nutritive and low-calorie sweeteners in solid and beverage form. Physiol Behav. 2017 Nov 1;181:100–9.
  6. Pepino MY, Tiemann CD, Patterson BW, Wice BM, Klein S. Sucralose affects glycemic and hormonal responses to an oral glucose load. Diabetes Care. 2013 Sep;36(9):2530–5.
  7. Romo-Romo A, Aguilar-Salinas CA, Brito-Córdova GX, Gómez-Díaz RA, Almeda-Valdes P. Sucralose decreases insulin sensitivity in healthy subjects: a randomized controlled trial. Am J Clin Nutr. 2018 Sep 1;108(3):485–91.
  8. Grotz VL, Pi-Sunyer X, Porte D, Roberts A, Richard Trout J. A 12-week randomized clinical trial investigating the potential for sucralose to affect glucose homeostasis. Regul Toxicol Pharmacol. 2017 Aug 1;88:22–33.
  9. Lertrit A, Srimachai S, Saetung S, Chanprasertyothin S, Chailurkit L-O, Areevut C, et al. Effects of sucralose on insulin and glucagon-like peptide-1 secretion in healthy subjects: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. Nutrition. 2018;55–56:125–30.
  10. Sheu WH. Alteration of insulin sensitivity by sex hormones during the menstrual cycle. J Diabetes Investig. 2011 Aug 2;2(4):258–9.
  11. Grotz VL, Henry RR, McGill JB, Prince MJ, Shamoon H, Trout JR, et al. Lack of effect of sucralose on glucose homeostasis in subjects with type 2 diabetes. J Am Diet Assoc. 2003 Dec;103(12):1607–12.
  12. Rogers PJ, Hogenkamp PS, de Graaf C, Higgs S, Lluch A, Ness AR, et al. Does low-energy sweetener consumption affect energy intake and body weight? A systematic review, including meta-analyses, of the evidence from human and animal studies. Int J Obes 2005. 2016 Mar;40(3):381–94.
  13. Berry C, Brusick D, Cohen SM, Hardisty JF, Grotz VL, Williams GM. Sucralose Non-Carcinogenicity: A Review of the Scientific and Regulatory Rationale. Nutr Cancer. 2016 Dec;68(8):1247–61.
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