Der 51. Mr. Olympia ist vorbei und Phil Heath wurde erneut als Sieger gekrönt jedoch auch massiv ausgebuht. Er bekam seine fünfte Sandow in Folge, dennoch sind eine überraschende Dinge passiert, die man Revue passieren lassen sollte, bevor wir uns aufs nächste Jahr freuen können.
Der Kai Faktor

Kai Greene ist ohne jeden Zweifel einer der populärsten Bodybuilder auf diesem Planeten und ein Favorit unter den Fans, dieses Jahr wurde etwas Besonderes erwartet. Ein paar Wochen vor dem Wettkampf tauchten verschiedene Videos und Bilder von Kai Greene auf, welche versprachen, dass er dieses Jahr etwas Neues und Spezielles zum Mr. O bringen wird. Nur durch diese Teaser dachten die Fans, Kai würde dieses Jahr den ersten Platz holen. Die Gründe für Kais Nicht-Teilnahme sind weiterhin unbekannt, er sagte jedoch, dass die Entscheidung. ob er startet oder nicht, nicht in seinen Händen lag.
Der Grund ist jedoch egal, jeder wünscht sich Kai in seiner besten Form beim nächsten Mr. Olympia zurück auf der Bühne.
Der Champ ist nicht unantastbar

Phil Heath wurde letztes Jahr zurückgestuft und er zeigte einige Schwächen. Die Form war trotzdem immer noch sehr gut, deses Jahr war er ungefähr gleich schwer (vielleicht ein bisschen schwerer), die Form war aber nicht so gut. Er sah ein wenig flach aus und er war definitiv einer der schmalsten Athleten in der Top 6. Nach dem Prejudging gab es kein Gerede über seine gewohnte Dominanz. Namen wie Wolf, Rhoden und Jackson wurden zu den Favoriten der Fans auf den diesjährigen Sieg, doch die Judges sahen das komplett anders. Phil war auf der Bühne nicht der massivste Athlet mit bester Konditionierung oder der besten Symmetrie. Der Champ kann geschlagen werden, manche würden sogar sagen, dass dies in einigen Vergleichen bereits geschehen ist.
Dexter Jackson ist immer noch in Form

Der Champion aus dem Jahre 2008 brachte eine schwerere, trockenere und erstaunlichere Version seiner selbst auf die Bühne, über die die Fans noch einige Jahre sprechen werden. Manche sahen ihn sogar auf dem ersten Platz, was ihm seine zweite Sandow eingebracht hätte. Die Post Olympia Wettkampfzeit ist kurz vor dem Beginn und ihr könnt euren Hintern darauf verwetten, dass Dexter versucht noch ein paar Shows zu gewinnen, um einige weitere Trophäen zu seiner ohnehin schon imposanten Wettkampfhistorie hinzuzufügen.
Dennis Wolf und Shawn Rhoden wurden übersehen

Dennis war riesig, breit, voll, konditioniert und er hatte eine extrem schmale Taille und trotzdem bekam er nur einen unverdienten vierten Platz. Als Wolf alleine auf die Bühne kam, waren die Fans aus dem Häuschen und als er mit den anderen Athleten verglichen wurde, überstrahlten seine schiere Masse, die Breite und seine Konditionierung alle anderen Teilnehmer. Dennis wurde auf jeden fall übersehen und hätte höher platziert werden müssen.
Shawn Rhoden kam in seiner massivsten Version, seine Konditionierung war nahezu perfekt. Das einzige Problem war die Kontrolle über seinen Bauch. Eine Sache, mit der auch Phil Heath letztes Jahr zu kämpfen hatte. Obwohl Shawn dritter wurde, hätte er auch etwas höher platziert werden müssen. Viele Fans sahen ihn wie Dennis und Dexter vor Phil Heath.
Die Zukunft des Bodybuildings ist da

Es muss definitiv gesagt werden, dass auch William Bonac und Roelly Winklaar übersehen wurden. Big Ramy war schlechter in Form als bei der Arnold Classic Brazil vor einigen Monaten. Es gibt jedoch Gerüchte, dass er ab jetzt mit dem legendären Chris Aceto arbeiten wird. Wenn das stimmt, dann können wir einen neuen Ramy erwarten, der einiges an Zerstörung anrichten wird.
Steve Kuclo sah beim Prejudging etwas flach aus, dafür war der Look am Samstag besser. Kuclo wurde nicht so hoch platziert, wie er gewollt hätte, aber jeder macht Fehler. Er ist noch jung und hat alle Werkzeuge, um in naher Zukunft um die vorderen Plätze zu kämpfen.
Quelle: generationiron.com/5-things-we-learned-from-mr-olympia-2015/