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30.000 EUR für ein E-Book – neue Details um The Most Hated

Nachdem Alexander Friedrich aka Doc Alex Anfang Februar einen eigenen E-Book-Store gelauncht hatte, kam es innerhalb weniger Stunden zum wilden Schlagabtausch mit seinem ehemaligen Geschäftspartner Max Madsen. Die beiden Protagonisten machten sich die unterschiedlichsten Vorwürfe und sprachen auch über den Sponsorenwechsel der Figure-Athletin Nadine Huber, für deren YouTube-Kanal 10.000 EUR verlangt worden sein. Jetzt gab es weitere Details zur gemeinsamen Vergangenheit und erstaunlicherweise taucht auch der Name Christian Wolf in diesem Zusammenhang auf.

Max Madsen behauptet: Der The Most Hated Podcast sei seine Idee gewesen

Dass Alexander Friedrich und Max Madsen heutzutage überhaupt ihren Lebensunterhalt in der Bodybuildingszene verdienen, werden diese zu großen Teilen ihrem gemeinsamen Podcast-Projekt The Most Hated zu verdanken haben. Dieses wurde auf dem YouTube-Kanal Alexikon ins Leben gerufen und fand zunächst nur unregelmäßig unter Beteiligung von Max Madsen statt.

Dennoch behauptete dieser nun, dass das Konzept sowie der Name seine Idee gewesen sei. Seine Frau, sein Kameramann, sowie dessen Freundin seien Zeugen. Alexander Friedrich hatte den Podcast zu Anfang zwar federführend umgesetzt, wobei Max Madsen hiermit kein Problem gehabt habe. Den tatsächlichen Durchbruch habe das Projekt aber erst mit der Zweierkonstellation erfahren, weshalb auch das ursprüngliche Logo die Gesichter der beiden Hosts enthielt.

The Most Hated Podcast: Von der Gründung bis zum Aus!

Der The Most Hated Podcast war die Plattform, auf der viele Trainierende erstmals mit Max Madsen und Alexander Friedrich in Kontakt kamen. Während Letzterer zuvor bereits als „Doc Alex“ im Projekt Road to Glory in die Öffentlichkeit trat, war Max Madsen ursprünglich Wettkampfathlet. Über mehr als vier Jahre hinweg zeichneten die beiden fast wöchentlich eine […]

Zuletzt hätte das Format jedoch deutlich unter den immer wiederkehrenden Themen gelitten, was der Grund gewesen sei, dass man Ben Vogt als Moderator hinzugeholt habe. Die Idee dazu hätte Alexander Friedrich gehabt. Da die Kosten für den dritten Mann jedoch höher als die Werbeeinnahmen gewesen sein, habe Doc Alex sich dazu entschieden, sich aus dem Projekt herauszuziehen. Er sei nicht bereit gewesen, sich an den Kosten zu beteiligen.

Streit um die Urheberschaft der E-Books

Bezüglich der E-Books hatte Alexander Friedrich am Vortag noch erklärt, dass er diese allein verfasst habe. Eine Gewinnbeteiligung von 50 Prozent nahm dieser daher als mindestens angemessen wahr. Max Madsen hat hierzu jedoch eine andere Sichtweise.

Der Hamburger erklärte einen Tag später, dass man die PDFs gemeinsam verfasst habe. Die inhaltliche Gliederung von ein paar Exemplaren sei zwar durch seinen Geschäftspartner entstanden, doch die Inhalte habe man gemeinsam oder 29-Jährige sogar allein verfasst. Alle andere bezeichnete Max Madsen als dreiste Lüge.

Max Madsen und Doc Alex liefern sich Schlammschlacht

Mit dem The Most Hated Podcast konnten Max Maden und Doc Alex in den vergangenen Jahren nicht nur eine gewisse Prominenz in der Bodybuilding-Community aufbauen, sondern sich hierdurch auch wirtschaftlich etablieren. Während Erstgenannter insbesondere als Coach aktiv ist, hat der andere sich unter anderem auf seine eigene Supplement-Firma fokussiert. Eine gemeinsame Einnahmequelle blieben bis zuletzt […]

Die Tatsache, dass der Norddeutsche die bestehenden E-Books nicht umschreiben würde, um sie anschließend ohne eine Beteiligung von Alexander Friedrich zu verkaufen, verdeutlichte hingegen, dass der Hamburger seine Follower nicht täuschen wolle. Wer denkt, man spräche hierbei nur über wenige hundert Euro, der täuscht sich. Laut Max Madsen habe man mit dem Prep-E-Book bereits am ersten Tag 30.000 EUR verdient.

Alexander Friedrich wollte Supplement-Firma an Christian Wolf verkaufen

Auch Ben Vogt meldete sich noch einmal zu Wort und plauderte ein wenig aus dem Nähkästchen. So hätte sich das Aushängeschild der Supplementfirma von Alexander Friedrich im letzten Jahr dafür interessiert, zu ESN zu wechseln. Ohne dass er den Namen des Athleten nennt, wird hiermit Chris Kall gemeint sein. Doch dies ist nicht der einzige Bezug zur Quality Group.

Laut dem Mitglied des Team Madsen habe Alexander Friedrich im letzten Jahr regelmäßig Kontakt zu Christian Wolf gesucht. Der Geschäftsführer hatte die Hoffnung, seine Supplementfirma an den More-Gründer verkaufen zu können. Als dieser sich jedoch aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hatte, sei es nicht zu einem Abschluss gekommen.

Alexander Friedrich kündigte am Vorabend an, sich nicht weiter zu der gesamten Sache äußern zu wollen. Dennoch bleibt abzuwarten, ob es nicht noch eine dritte Runde geben wird. Beide Protagonisten hatten in den letzten Tagen noch weitere, kleinere Vorwürfe wie das gegenseitige Kaufen von Fake-Followern erhoben, die zu Teilen jedoch auch nur schwer verifizierbar sind.

Max Madsen und Ben Vogt geben weitere Details zu Alexander Friedrich – Bilder: Instagram
Titelbild: Instagram
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5 Kommentare

  1. Wann kommt ein Artikel über den Weggang eurer Athleten Sommerfeld und Burkhard? Das Projekt scheint gescheitert, oder?
    Wäre super, wenn man auch hier transparent ist und nicht nur, wenn es um die anderen geht. Meint ihr nicht?

    • Sponsorenwechsel sind hier auch sonst nicht Thema und Danny sprach über die Umstände nun bereits mehrfach in mehr als einem Podcast-Format.

      • Wird es in Zukunft auch von der IFBB Amateur bzw.. DBFV und SBFV Berichtserstattungen geben? Oder wenigstens die Platzierungen. Bei der BILD gibt es auch den Sportteil.

        Mich interessiert nur das sportliche und der Rest kann von mir aus so bleiben wie der ist.

        • Hallo Leser, die Berichterstattung um Amateurbodybuilding interessiert tatsächlich praktisch niemanden, von den Athleten und ein paar Verwandten abgesehen. Selbst Profi-Bodybuilding ist für die meisten uninteressant, sobald es nicht um ein paar bestimmte Protagonisten geht. Das mag man selbst anders empfinden, ist aber (leider) eine Tatsache.

  2. …ist doch logisch dass man zu den eigenen Verfehlungen die Klappe hält.
    Zwar nicht rawest shit in the business, aber es geht halt um den Ruf.

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