Big Ramy triumphiert in Orlando! - Gannikus.de

Mr. Olympia 2020: Big Ramy triumphiert in Orlando!

Titelbild: Big Ramy gewinnt Mr. Olympia 2020

"Winter is coming!" – Mit einem Zitat aus der Serie "Game of Thrones", die wohl unter anderem zum Erweitern seiner Englischkenntnisse dienlich war, sorgte Big Ramy auf der Pressekonferenz zum Mr. Olympia 2020 für Aufhorchen. Jenes offensive Vorgeplänkel, wie man es Jahr für Jahr von sämtlichen Teilnehmern kennt und beinahe leid ist, sollte sich in diesem Fall jedoch anders entwickeln als angenommen. Mamdouh Elssbiay, wie der massive Bodybuilder mit richtigem Namen heißt, ließ Taten auf die Vorschusslorbeeren seiner Trainer folgen und schnappte sich in der Tat die umkämpfte Sandow-Trophäe. 

Am Ende doch eher unerwartet überraschte Big Ramy mit der wohl bislang besten Form seiner Profikarriere und nie dagewesenen Details sowohl Fans als auch Kritiker. Der gebürtige Ägypter war zweifellos bereit für den Mr. Olympia 2020 und schaffte es sogar, sich vom Prejudging zum Finale noch einmal zu verbessern. Laut Scorecard wussten die Kampfrichter das zu würdigen, indem sie ihm zwar zumindest in der Vorwahl nicht einstimmig, aber insgesamt eindeutig den Sieg zusprachen. Seine Hauptkonkurrenten an diesem Wochenende waren Hadi Choopan, Phil Heath und Brandon Curry, für die unter dem Strich allerdings lediglich die Plätze zwei bis vier ein Thema waren. Die Sandow – und das kann man so deutlich festhalten – musste definitiv an Ramy gehen.

Alles in allem hatte der Vorjahressieger Brandon Curry seine Hausaufgaben gemacht. Der US-Amerikaner toppte die Leistung von 2018, war hart und stellte ein stabiles Gesamtpaket auf die Beine, das aber nur für den zweiten Platz reichte. Immerhin schlug er damit Phil Heath, den es nach gut zweijähriger Pause wieder zurück auf die Bühne zog. Respekt muss man vor der Rückkehr und dem erneuten Anlauf des 41-Jährigen durchaus haben, auch wenn sich augenscheinlich die Zeit nicht zurückdrehen lässt. "The Gift", der schlussendlich nur Bronze mit nach Hause nahm, trat wie immer stark konditioniert an, doch irgendwie fehlte der bekannte Wow-Faktor. Es war einfach nicht mehr derselbe Phil, dem es zu allem Überfluss zudem nicht gelang, die Mittelpartie vollends unter Kontrolle zu bringen. Je länger die Vergleiche dauerten, desto mehr lag hier im Argen. Ästhetisch unschöne Narben von den operativen Eingriffen machten die Problematik nur noch klarer.

Bild: Die Top 4 beim Mr. Olympia
An Big Ramy führte beim Mr. Olympia 2020 kein Weg vorbei.

Den vierten Platz beim Mr. Olympia 2020 sicherte sich Hadi Choopan, und zwar mit nur einem Punkt hinter Phil Heath. Es wäre mit Sicherheit keine Fehlentscheidung gewesen, den Iraner, der sein Visum zum wiederholten Mal erst kurz vor knapp bekam, weiter vorn zu platzieren. Der "persische Wolf" wusste mit gewohnter Härte zu überzeugen und übte stets Druck auf die spätere Top 3 aus. Ein wenig schade, wenn auch nicht unverdient, war das Abschneiden von Dexter Jackson. Bei seinem letzten Wettkampf musste sich der inzwischen 51-Jährige mit Rang neun zufriedengeben. Gleich schlecht, aber nie schlechter lief es für "The Blade" beim Mr. Olympia 2000, also ganz zu Beginn seiner professionellen Laufbahn. Dadurch wurde offenbart: Es gab keine Geschenke!

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Für offene Münder sorgte wiederum Akim Williams, der mit einer starken Präsentation den sechsten Platz ergatterte. Im Vorfeld hätte sicherlich niemand damit gerechnet, dass sich der Mann aus Brooklyn so in den Fokus spielen würde. Dem Fünftplatzierten William Bonac, seines Zeichens Arnold Classic Champion aus dem Frühjahr, konnte der amerikanische IFBB Pro jedoch nicht gefährlich werden. Sehr positiv machten auch Iain Valliere und Hunter Labrada, die sich Rang sieben und acht holten, auf sich aufmerksam. Speziell Letzterer legte beim Mr. Olympia 2020 ein fulminantes Debüt hin.

In der Endkonsequenz triumphierte Big Ramy, dem obendrein der People’s Champ Award verliehen wurde, beim Mr. Olympia 2020 zurecht. Selbstverständlich wird nun die Frage diskutiert werden, ob die Teilnahme durch das im Vorhinein vergebene Special Invite gerechtfertigt war, doch wer sich die Bilder des 36-Jährigen zu Gemüte führt, sollte diese Frage mit einem klaren Ja beantworten können. "Winter is here!", ließe sich an der Stelle als Fazit ziehen. Während der Ägypter damit den endgültigen Durchbruch geschafft hat, ist es für Phil Heath trotz solidem Comeback wahrscheinlich der beste Moment, den Posingslip ein für alle Mal an den Nagel zu hängen. 

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Mr. Olympia 2020 – Men’s Open

  1. Big Ramy
  2. Brandon Curry
  3. Phil Heath
  4. Hadi Choopan
  5. William Bonac
  6. Akim Williams
  7. Iain Valliere
  8. Hunter Labrada
  9. Dexter Jackson
  10. Justin Rodriguez
  11. Lukas Osladil
  12. Seung Chul Lee
  13. Maxx Charles
  14. Antoine Vaillant
  15. Regan Grimes
  16. Juan Morel
6 Reaktionen zu “Big Ramy triumphiert in Orlando!
  • Für mich landet Heath sogar nur auf Platz 4, sein Bauch sticht zu sehr heraus negativ gemeint. Was den kompletten Oberkörper nicht gut aussehen lässt.

  • Warum Heath überhaupt angetreten ist mit der wampe?
    Man meint er hatte 2jahre Zeit das zu regeln,hat der nicht vorm Spiegel gestanden und es gesehen,….und hat sich trotzdem getraut mit den Ding auf die Bühne,🙈

  • Also ich persönlich habe:

    1. Hadi Choopan
    2. William Bonac
    3. Brandon Curry
    4. Big Ramy
    5. Phil Heath

    Big Ramy ist ja schön und gut dass er so ein Monster ist aber null symetrie. Phils bauch war ja eine Katastrophe und Curry hatte wenig härte.

    Habe auch nicht die Selbstsicherheit von Dexter verstanden, dass er was komplett neues abliefern wird usw. Also er war ja total schwammig.

  • Der Sieger trotzdem null Symetrie….nächste Jahre werden …..
    Die heutigen BB zeigen immer wieder aufs Neue warum die alten besser waren……Tatsachen .

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