BioTechUSA antwortet auf Matthias Clemens und wird prompt gekontert! - Gannikus.de

Statement: BioTechUSA antwortet auf Matthias Clemens und wird prompt gekontert!

Nach drei Jahren schien es tatsächlich so, als hätte der Rechtsstreit zwischen Matthias Clemens und BioTechUSA endlich ein Ende gefunden. Befreit wirkend verkündete der Geschäftsführer von ZEC+ am vergangenen Dienstag, den Prozess zu 100 Prozent für sich entschieden zu haben und obendrauf sogar noch 5000 Euro von seinem Streitgegner zu erhalten. Der selbsternannte "Influenza" erweckte einen siegessicheren Eindruck und ließ beispielsweise verlauten, der Korruption erfolgreich Paroli geboten zu haben. Die Gegenpartei scheint diesbezüglich aber gänzlich anderer Meinung zu sein und veröffentlichte gestern ein Statement, das erneut Öl ins Feuer goss. 

Über die sozialen Medien verbreitete BioTechUSA am gestrigen Mittwoch eine Art Brief, der an Matthias Clemens gerichtet ist. Darin wirft ihm das ungarische Unternehmen vor, sich offensichtlich nicht im Klaren darüber zu sein, wo der Prozess gerade stehe. Beispielsweise soll der 34-Jährige nicht, wie selbst propagiert, gewonnen haben, dafür aber in erster Instanz verurteilt und vom Gericht mit der Mutmaßung konfrontiert worden sein, damals kein originales Iso Whey Zero analysieren lassen zu haben.

Darüber hinaus soll Matthias Clemens in zweiter Instanz nicht den Fakt der Rechtswidrigkeit, sondern lediglich die Summe der Schadensgebühr angefochten haben. Trotz aller Bemühungen des deutschen Unternehmers würden die Einnahmen der ungarischen Marke jedoch in Deutschland steigen. Man hätte zudem auch hierzulande gerichtliche Verfahren in Aussicht gestellt, doch der ZEC+ Gründer soll es vorgezogen haben, mit der Bezahlung von Mahngebühren zu reagieren.

Alles in allem widerspricht BioTechUSA der Version von Matthias Clemens vehement. Schon der Anwalt des polarisierenden Geschäftsmanns hatte jedoch angeführt, dass die Gegenpartei als letzte Möglichkeit auch Revision einlegen könne. Diesen Schritt ist der ungarische Hersteller aber augenscheinlich noch nicht gegangen, zumindest findet er in der Stellungnahme keine Erwähnung, was man eigentlich erwarten würde, wenn man so gehandelt hätte. Stattdessen geht die zwiegespalten betrachtete Marke auf ihren Kanälen in den sozialen Medien zensierend vor und löscht seit der Veröffentlichung des besagten Statements in aller Regelmäßigkeit kritische Kommentare. Auch Clemens hatte im Verlauf des Mittwochabends zum Beispiel unter dem Facebook-Beitrag der Gegenpartei kommentiert.

Die Stellungnahme von BioTechUSA vollständig wiederzugeben, würde hier den Rahmen sprengen. Ihr könnt sie allerdings durch einen Klick auf den nachfolgenden Facebook-Post in vollem Umfang lesen. Der Brief ist sehr simpel verfasst und spricht daher aller Voraussicht nach für sich. 

Diese Antwort hatte BioTechUSA für Matthias Clemens parat.

Dass Matthias Clemens mit dem an ihn gerichteten Brief und den darin getroffenen Aussagen keinesfalls einverstanden ist, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Der 34-Jährige schritt infolgedessen direkt zur Tat, um ein Antwortvideo zu drehen, das am morgigen Freitag erscheinen und BioTechUSA den Wind aus den Segeln nehmen soll. Über eine Stunde dauere die Reaktion auf das Statement des ungarischen Unternehmens, obwohl dem Geschäftsführer von ZEC+ zufolge eine so lange Abhandlung nicht geplant gewesen sei. Das erklärte das Oberhaupt der Marke mit dem giftgrünen Logo in der eigenen Instagram-Story.

Neben den gewohnt langen Monologen, welche die aktuellsten Geschehnisse noch einmal haargenau aus der Sicht von Matthias Clemens wiedergeben, finden sich in seiner Instagram-Story ebenfalls einige Äußerungen, die wir euch am Ende des Beitrags angehängt haben und bereits als erster Konter in Richtung BioTechUSA verstanden werden können.

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Unter anderem pflichtet Matthias Clemens einem unbeteiligten Follower bei, der darauf hinweist, dass der Prozess klar in zweiter Instanz gewonnen worden sei und auch eine mögliche Revision höchstwahrscheinlich keinen anderen Ausgang herbeiführen würde. Ebenfalls sei das Urteil aus der ersten Instanz aufgrund der stattgegebenen Berufung hinfällig, alles andere ergebe keinen Sinn. Das Oberhaupt von ZEC+ legt des Weiteren noch ein Dokument bei, dem zufolge das Urteil rechtskräftig und bindend sei, weshalb man es bei der Stellungnahme von BioTechUSA mit einer Lüge zu tun habe, solange die in Ungnade gefallene Marke nicht beim Bundesgerichtshof in Ungarn Revision einlege. Sowohl die Analyse als auch der dazugehörige Facebook-Beitrag im Jahr 2016 sei in bester Absicht veröffentlicht worden.

Insgesamt betrachtet kann man also recht klar erkennen, dass weiterhin Uneinigkeit über den momentanen Stand des Gerichtsprozesses besteht. Rein theoretisch könnte BioTechUSA in Revision gehen und das Urteil vom ungarischen Bundesgerichtshof erneut überprüfen lassen. Ob man dies aber wirklich machen wird, steht Stand jetzt nicht fest, denn eindeutig dazu geäußert hat sich das viel diskutierte Supplement-Unternehmen bislang nicht. Man darf dementsprechend gespannt sein, was im seit drei Jahren ausgetragenen Streit als nächstes passiert. Antwortet der Hersteller aus Ungarn noch einmal auf die neusten Aussagen des ZEC+ Gründers oder ist es das Video desselbigen, das zuerst den Weg ins Internet findet? Wie es auch weitergehen mag, wir werden berichten!

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