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Coach Stef im Selbstexperiment: Was passiert, wenn du jeden Tag Big Mac isst?

Coach Stef zählt zu den Fitness-Influencern mit der längsten Verweildauer in der deutschen Szene. Dabei schätzen die Fans vorwiegend seine unkonventionellen und bisweilen auch provokanten Inhalte. Er will mit verbreiteten Irrtümern aufräumen, die sich rund um das Thema Sport und Ernährung festgesetzt haben. Zum Beispiel mit dem Mythos der „guten“ und „schlechten“ Lebensmittel. Zu letztgenannten zählt der gemeine Studiobesucher gewiss auch den McDonalds-Bestseller Big Mac. Aber was passiert eigentlich wirklich, wenn man den auf tagtäglicher Basis konsumiert? Das hat Coach Stef jetzt im Selbstexperiment erforscht – und ist bei seiner Big-Mac-Diät zu einem erstaunlichen Ergebnis gekommen.

„31 Tage Big-Mac-Diät“: Die Ausgangslage

Auf seinem YouTube-Kanal hat Coach Stef kürzlich ein Video veröffentlicht, in dem er eine 31-Tage-Diät kurz zusammengefasst. Dabei ging es Stefan Weissgerber, wie der YouTuber mit bürgerlichem Namen heißt, vor allem um eine Verbesserung seiner Form. Der Familienvater hatte im Oktober geheiratet und in der stressigen Vorbereitungsphase einige Kilo zugelegt.

Vor dem Diätstart war Coach Stef Mitte November eigens nach Berlin gereist, um bei seinem Influencer-Kollegen Goeerki eine Körperfettmessung durchführen zu lassen. Mit einem Körperfettanteil von 17,6 Prozent lag er dabei zwar noch im Normalbereich seiner Altersklasse, jedoch deutlich über dem, was von einem Mann seines Berufsstandes zu erwarten wäre.

Coach Stef Nierenprobleme Kreatin

Bekam Coach Stef durch Kreatin Nierenprobleme?

Kreatin gilt als einer der effizientesten und sichersten Supplemente, die Bodybuilder und Kraftsportler nutzen können. Das weiße Pulver steigert nachweislich die Kraft und bietet eine Reihe an weiteren Vorteilen. Dennoch nutzte der in Social Media sehr aktive Coach Stef zuletzt ein gutes Jahr lang kein Kreatin. Nachdem es auf diese Aussage einige Nachfragen gegeben hatte, […]

Als Ausgangsgewicht wurden 84,6 Kilo auf 1,72 m ermittelt, was einen BMI von 28,6 ergibt – nach offizieller Deutung bereits ein Übergewicht, wobei der Body-Mass-Index bekanntlich bei muskulösen Menschen von geringer Aussagekraft ist.

Die Rahmenbedingungen

Obgleich Coach Stef ein eher uneitler Influencer ist, der lieber durch Wissen und sportliche Leistung als durch perfekte oben-ohne-Fotos überzeugt, sollte es dem überschüssigen Körperfett doch an den Kragen gehen. Einen Monat, exakt 31 Tage lang, hatte der Heilbronner eine Diät der etwas anderen Art durchgezogen. Der wichtigste Parameter dabei:

Jeden Tag solle ein Big Mac auf dem Speiseplan stehen! Ansonsten wurden folgende Rahmenbedingungen festgelegt:

  • Neben dem Big Mac werden gewöhnliche, sportlergerechte Lebensmittel wie Eier, Milchprodukte, Nüsse etc. je nach Hungergefühl gegessen.
  • Jedes Essen wird getrackt – im Schnitt kam Coach Stef auf 1.865 kcal pro Tag, womit er ein Defizit von knapp 800 Kalorien pro Tag erreichte.
  • Die Makronährstoffverteilung lag durchschnittlich bei 115,5 Gramm Protein (33 Prozent der Gesamtenergiemenge), 88,6 Gramm Fett (26 Prozent) und 143,2 Gramm Kohlenhydrate (41 Prozent) am Tag.
  • Aufgrund des hohen Kaloriendefizits legte Coach Stef besonderen Wert auf Krafttraining, um den diätbedingten Muskelabbau zu minimieren. Drei Tage die Woche trainierte er nach einem Push-Pull-Leg-Plan. Dazu kamen zwei Einheiten Thai Boxen sowie im Schnitt 8.484 Schritte pro Tag.

Nach 31 Tagen Big-Mac-Diät: Die Resultate

Nach Abschluss der Diät hatte Goeerki gute Neuigkeiten für Coach Stef. Sein Körperfettanteil war auf 15,9 Prozent zurückgegangen und auch in puncto Gewichtsverlust hatte sich einiges getan: 81,2 Kilo standen am Ende zu Buche, was einer Abnahme von 3,4 Kilo entspricht. Damit wurde das Ziel von 80 kg zwar verfehlt, erfreulich ist jedoch die prozentuale Zunahme der fettfreien Muskelmasse, aus der hervorgeht, dass trotz des hohen Defizits kaum Muskulatur verloren gegangen war.

Betrug durch Influencer: Coach Stef spricht Klartext

Die viel beschworene Realness bescheinigen sich viele Fitness-Influencer gern selbst. Coach Stef gehört zweifelsfrei zu den Vertretern der Szene, die tatsächlich ohne Rücksicht auf Verluste die Dinge beim Namen nennen. Auch das aktuelle Video auf seinem YouTube-Channel macht keinen Halt vor den Befindlichkeiten seiner Social-Media-Kollegen – und trifft so auf große Resonanz. Coach Stef: ein Longseller […]

Auch Vitalwerte wie das „metabolische Alter“, die Zellaktivität und die Insulinsensitivität hatten sich laut Messung gegenüber dem Diätstart verbessert.

Die Vorher-Nachher-Bilder sprechen eine ebenso deutliche Sprache: Was in Zahlen ausgedrückt so klein erscheinen mag, machte optisch einen großen Unterschied. Nach 31 Tagen bei McDonalds sah Coach Stef deutlich leaner und fitter aus. Auch bescheinigte er sich selbst ein verbessertes Wohlbefinden.

Big-Mac-Diät: Was sollte das eigentlich?

Den Big Mac hat Coach Stef bewusst ausgewählt, weil er gewissermaßen als Symbol steht für den „bösen Dickmacher“. Dabei hat der gelernte Physiotherapeut gezeigt: Wirklich absolut jedes Lebensmittel kann in eine Diät integriert werden. Es kommt eben auf die Kalorienbilanz an, und die ist über die Nahrungsmenge und tägliche Bewegung zu steuern – nicht über die Verteufelung von Fast Food.

Man könnte hier über die Qualität des Big Macs, die ökologischen und ethischen Auswirkungen von Fleischkonsum, die Müllproduktion von Fast-Food-Ketten, das schlechte Preis-Leistungs-Verhältnis usw. diskutieren. Die Kernaussage ist aber simpel: Es kommt auf das große Ganze an. Die 80/20-Regel funktioniert wirklich!

Titelbild: YouTube
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4 Kommentare

  1. Gääääähn… die Folgen auf den Körper und die Psyche sind hinreichend bekannt! – Will da jemand seinen Bekanntheitsgrad aktualisieren? Geistlose Experimente in einer geistlosen Zeit.
    Und wenn der nette Physiotherapeut meint, dass ich Scheiße in jede Diät integrieren kann, so irrt er hier gewaltig. Dreck bleibt Dreck – Nicht jeder will „Rindfleisch“ von Kühen essen, die so alt sind, dass sie auf dem „normalen“ Markt gar nicht mehr verkauft werden können. Weißmehl – Chinamischungen, als Burger verkauft, machen das Ganze nicht gesünder und wenn man mal schaut, wie die Gurkenscheiben zustande kommen, die dann belegt werden, wird einem der Appetit vollkommen vergehen – zumindest denen, die noch über einen intakten Gaumen und HIrn verfügen. Und wenn es nur um Kalorien geht – sauf Sahne und dope sie mit Früchten (auch Scheisse) – Übrigens, die Erwähnung des Berufes bringt nicht gleich eine Garantie für Qualität mit sich – wenn ich mir die Zahlen der sogenannten Experten ansehe, die sich da draußen hirnlos herumtreiben. Es gibt auch Ärzte und sogenannte Wissenschaftler, die nun gar keine Ahnung haben, sich aber gern mit Titeln und Universitätsabschlüssen schmücken – arme Würstchen.

  2. Mein Vorredner (im übertragenen Sinne..) Leo, hat den berühmtberüchtigten Nagel auf den Kopf getroffen:
    „Geistlose Experimente in einer geistlosen Zeit.“

  3. Dieses „Selbstexperiment“ wurde schon vor 2 oder 3 Jahren von Jordan Syatt durchgeführt. Würde mich nicht wundern, wenn demnächst auch dessen 31-Tage-Test des Blutzuckerspiegels mittels Glucose Sensors kopiert wird…

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