Die SAP mit Sitz im baden-württembergischen Walldorf ist ein börsenorientierter Softwarekonzern. Nach Umsatz und einem Marktwert von rund 142 Milliarden US-Dollar ist es sowohl das größte deutsche und europäische sowie das weltweit drittgrößte Softwareunternehmen, das an der Börse agiert. Die zweitgrößte deutsche Firma ist die Allianz, ein börsenorientierter Versicherungskonzern mit einem Wert von rund 77 Milliarden US-Dollar. Danach folgen Siemens mit 75 Milliarden US-Dollar, die Volkswagen Group bei einem Marktwert von 70 Milliarden US-Dollar, die Deutsche Telekom mit 69 Milliarden US-Dollar und viele weitere bekannte Unternehmen. Nicht nur in Deutschland ist der Konkurrenzkampf um die obersten Positionen groß, sondern auch in England, wo es Gymshark vor Kurzem jedoch geschafft hat, einen Marktwert von 1,3 Milliarden US-Dollar zu erreichen und sich das Ziel gesetzt hat, zur erfolgreichsten britischen Fitness-Marke aufzusteigen.
Die Sportbekleidungsfirma Gymshark hat eine Einschätzung über ihren Marktwert erhalten: Dieser Betrag beläuft sich auf schier unglaubliche 1,3 Milliarden US-Dollar. Der Grund, sie haben eine Investition von General Atlantic bekommen. Dies ist ein global operierender Finanzinvestor, der Kapital und strategische Unterstützung für Unternehmen mit hohem Wachstumspotenzial zur Verfügung stellt. Ben Francis, seines Zeichens Gründer von Gymshark, denkt groß. Zu Recht: Immerhin hat sein Unternehmen nur acht Jahre nach Gründung bereits Unicorn-Status erlangt. Die 2012 in der elterlichen Garage in Birmingham gegründete Firma ging also eine strategische Partnerschaft ein, was ihnen verhalft, heute eine Marktbewertung von mehr als einer Milliarde britischer Pfund zu erlangen.
General Atlantic soll nach dem Deal einen Anteil von 21 Prozent des Geschäftes übernehmen. Mit dem neuen Budget will Gymshark zur britischen Nummer eins Fitness-Marke aufsteigen. Geschäftsführer Ben Francis erklärt im unten angefügten Video, er sei fest davon überzeugt, dass Gymshark Potenzial besitze, um in Großbritannien das zu werden, was Nike für die USA und Adidas für Deutschland ist. Um das in die Realität umsetzen zu können, sei der Einstieg und die Investition von General Atlantic notwendig gewesen.
Weiteres Potenzial sehe der Gründer von Gymshark vor allem in Nordamerika, das bereits der wichtigste Markt für den englischen Hersteller darstelle. Um die globale Präsenz auszubauen und sicherzustellen, dass sich Gymshark zu einem der weltweit führenden Unternehmen in der Fitnessbranche mit einem noch höheren Marktwert entwickelt, freue sich der 28-Jährige auf die Zusammenarbeit mit General Atlantic. Nicht weniger überzeugt und optimistisch glaubt auch Investor, Co-Präsident, Managing Director und Leiter des Geschäfts von General Atlantic in der Region Europa, Nahost und Afrika (EMEA) namens Gabriel Caillaux an den Traum des jungen Briten.
„Vor dem Hintergrund der steigenden Social-Media-Nutzung, des rasanten Wachstums des E-Commerce und des zunehmenden Fokus auf die Gesundheit und Wellness, ist Gymshark in der Lage, die Chance zu weiterem Wachstum zu nutzen.“
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Um seine Firma zum Wachsen zu bringen und steigende Umsatzzahlen zu verzeichnen, verstärkte Ben Francis sein Team schon früh mit externen Managern. Anfang 2015 seien eigenen Angaben zufolge Steve Hewitt als CEO und Paul Richardson als Vorsitzender der Firma hinzugekommen. Seitdem entwickelt sich die britische Brand rasant, nicht zuletzt dank intensiver Aktivitäten in den sozialen Medien. Heute besitzen beispielsweise ihre drei Instagram-Kanäle rund 8,5 Millionen Follower. Der Umsatz liege Unternehmensangaben zufolge bei über 250 Millionen Pfund, umgerechnet also bei über 277 Millionen Euro.
Laut eigener Aussage sei der Umsatz vom Gymshark von Januar bis März 2020 stärker gewachsen als in allen Quartalen zuvor. Die Nähe des Unternehmens zu ihrer Community und ihrem Team zahlt sich offenbar aus. Diese Verbindung sei während des Corona-Lockdowns weiterhin gepflegt worden, unter anderem durften Personal Trainer sogar über diverse Plattformen von Gymshark virtuelle, bezahlte Kurse anbieten. „Wir sind nichts ohne unsere Gemeinschaft. Deshalb werden wir diese neue Partnerschaft nutzen, um uns auf globaler Ebene noch stärker zu vernetzen“, gibt Ben Francis zu verstehen.