Kevin Wolter spricht erstmals über seine Krankheit! - Gannikus.de

Legaler Marihuanakonsum?Kevin Wolter spricht erstmals über seine Krankheit!

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Im August 2017 schritt Kevin Wolter, den man als offene Frohnatur kennt, erstmals mit seiner bewegenden und nicht allzu rosigen Vergangenheit vor die Kamera. Seine Jugend war durch einen belanglosen Alltag und viel Kummer geprägt, der beinahe im Gefängnis mündete. Mit 13 Jahren, als er bereits über 100 Kilogramm auf die Waage brachte, verhalf ihm sein Vater in den Kraftsport und so entdeckte der Berliner das Bodybuilding für sich. An die Zeit in der Bundeswehr erinnert sich Kevin mit gemischten Gefühlen. Einerseits seien es die schönsten Momente, die er dort erlebt habe, andererseits hätten genau diese Erfahrungen tiefe seelische Narben hinterlassen, die nicht allein bewältigt werden können. Wie der Athlet diese Erinnerungen behandelt und zu welcher außergewöhnlichen Methode er nun greift, gibt er in seinem neuesten Video preis.

Wie schon letztes Jahr ersichtlich wurde, ist es Kevin Wolter besonders wichtig, seine Zuschauer über das Leben hinter der Kamera aufzuklären, um diese nicht im Dunkeln tappen zu lassen. Genauso ist es auch bei seiner Krankheit. Der von Smilodox gesponserte Athlet leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung, die er sich laut eigener Aussage in mehr als neun Auslandseinsätzen zugezogen habe. Jahrelang habe der Bodybuilder mit eigener Kraft versucht, die Bilder, die Ereignisse und die Erlebnisse seiner Bundeswehrzeit zu verarbeiten, allerdings vergeblich. Jeder Lebensbereich sei dem ehemaligen Hardgainer schwergefallen, da er unter Panikattacken gelitten und sowohl Aggressionsprobleme als auch Probleme mit Menschenmengen gehabt. Hinzu gekommen seien Schwierigkeiten beim Schlafen und Nachdenken.


Kevin Wolter erzählt seine bewegende Geschichte!


Seinen Tiefpunkt habe Kevin eines Morgens erreicht, als er aufwachte und gedacht habe: „Hey Kevin, das geht nicht mehr! Entweder lernst du mit diesem Problem klarzukommen oder du musst dich umbringen.“ Jahrelang habe der Fitness-YouTuber Antidepressiva, Beruhigungsmittel sowie Schlaftabletten in solch hohen Dosierungen zu sich genommen, dass normale Menschen daran gestorben wären, da seine Toleranz zum damaligen Zeitpunkt weit über dem Durchschnitt gelegen habe. Der Wendepunkt, der zu einem positiveren Wohlbefinden geführt haben soll, war die Begutachtung vor Gericht, der sich Kevin wegen seiner Psyche unterziehen musste. Die behandelnde Ärztin habe sein Leben gerettet. Seit gut einem Jahr sei der Smilodox-Athlet ein Cannabispatient und müsse täglich zwei kleine Dosen, eine untertags und eine abends, durch einen Vaporizer zu sich nehmen.

Sein Sohn und seine Hunde seien für Kevin die Dinge, die ihm helfen würden, alle Gedanken und Erinnerungen für einen kurzen Augenblick beiseite zu schieben und sich nur am Glück zu erfreuen. Die FIBO habe der 31-Jährige genutzt, um zum ersten Mal zu meditieren, zur Ruhe zu kommen und es eventuell als täglich Ritual in seine Routine aufzunehmen. Tim Gabel, Inscope21 und Mois erläuterten Kevin die Grundgedanken und die -techniken der Meditation, da sie sich bereits ausgiebig damit befasst haben.