Klimmzug Challenge nur ein Fake?! - Gannikus.de

Simon Teichmann unter BeschussKlimmzug Challenge nur ein Fake?!

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Dass das Bodybuilding oder das Krafttraining bis zu einem gewissen Maß auch immer etwas mit dem eigenen Ego zu tun haben, ist längst kein Geheimnis mehr. Ob es nun der eigene Oberarmumfang, das aktuelle Körpergewicht oder die derzeitigen Kraftleistungen sind, überall wird hier und da ein wenig geflunkert. Vor allem in Bezug auf den letzten Punkt gingen in jüngster Vergangenheit einige Personen hart mit Simon Teichmann ins Gericht. Die von „Inter Ceptor“ ausgelöste Debatte um den vermeintlichen „Bankdrück Fake“ des Düsseldorfers nahm binnen kürzester Zeit ungeahnte Ausmaße an und führte nicht nur zu einem Shitstorm, sondern in den Augen vieler Beobachter auch zu immer mehr Zweifeln!

Glaubt man den Kritikern wie „Inter Ceptor“ oder AKOthePERSIANkiller, so gebe es gleich mehre Indizien, die dafür sprechen, dass Simon Teichmann im Rahmen seiner „170 Kilo Bankdrück-Challenge“ betrogen haben könnte. Obgleich nichts beweisen ist, vermuten die beiden genannten Personen, dass der Düsseldorfer in Wahrheit nur 160 Kilo gedrückt haben könnte. Eine Auffassung, der viele neutrale Beobachter folgen, die Simon selbst aber vehement abstritt.

Da auch Christian Wolf jüngst wieder gegen den Body IP Mitgründer schoss und neben dessen Fatburner auch Anspielungen auf weitere mögliche „Fakes“ machte, betrat „Inter Ceptor“ jetzt erneut die Bildfläche. Auch wenn sich der Schweizer eigentlich zurückziehen wollte, habe ihn „der Wolf“ dazu motiviert, auch die anderen Challenges des Diplompsychologen genauer unter die Lupe zu nehmen.

Da er schon bei der Klimmzug Challenge fündig geworden sei, folgte in der Nacht von Sonntag auf Montag das nächste Video mit detaillierten Beobachtungen und Hinweisen auf eventuelle Unstimmigkeiten.


„170kg Bankdrück-Fake“: Simon Teichmann überführt?!


Wie der Name schon vermuten lässt, forderte Simon Teichmann auch in diesem Video seine Fans dazu auf, seine eigene Leistung zu überbieten und mit vermeintlichen 50 Kilo Zusatzgewicht so viele saubere Klimmzüge wie möglich zu schaffen. Genau wie bei der Bankdrück Challenge gebe es laut „Inter Ceptor“ aber auch hier wieder zahlreiche Hinweise darauf, dass in Wahrheit ein leichteres Gewicht verwendet wurde. Anderes als in den vorherigen Videos seien die Unstimmigkeiten bei den Pullups aber wesentlich weniger offensichtlich auszumachen, aber dennoch vorhanden.


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Nicht nur die Fußposition, sondern auch der plötzlich verschwundene Größenunterschied der Scheiben könnten laut Inter Ceptor dafür sprechen, dass hier zwei verschiedene Aufnahmen neu zusammen geschnitten wurden.


Dem unbekannten Schweizer zufolge könne es durchaus sein, dass in jenem Clip mit unterschiedlichen Aufnahmen gearbeitet wurde, die neu zusammen geschnitten ein scheinbar perfektes Bild abgeben würden. Allerdings könne man bei genauem Hinsehen die „Fehler in der Matrix“ ausmachen. Während die zwei angehängten Gewichtsscheiben zunächst offensichtliche Größenunterschiede haben, scheinen diese in der nächsten Sekunde genau gleich groß zu sein. Auch die Fußposition ändere sich speziell in Bezug auf den minimalen Zeithorizont erheblich.

Ein ähnliches Phänomen sei auch bei der Daumenposition und der Ausrichtung vom Armband des Natural Bodybuilders zu beobachten. Darüber hinaus hätten sich ebenfalls die markanten Falten auf der Rückenseite des Shirts von einer Sekunde auf die andere signifikant verändert, was gemeinsam mit den anderen Indizien dafür sprechen könnte, dass hier zwei verschiedene Aufnahmen zusammen geschnitten wurden.


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Des Weiteren seien die Daumen- beziehungsweise die Armbandposition und der markante Faltenwurf des Shirts weitere Indizien, die für Inter Ceptors These sprechen könnten.


Da Simon Teichmann objektiv betrachtet eigentlich alles habe, sei es laut Inter Ceptor kaum nachvollziehbar, weshalb der Düsseldorfer all seine Challenges womöglich frisiere. Da aber auch in diesem Falle nur von Unstimmigkeiten, nicht aber von Beweisen gesprochen werden könne, obliege es wie immer der Interpretation jedes Einzelnen, ob Simon hier und da „gemurkst“ hat oder nicht.

Nachdem „Inter Ceptor“ die Bankdrück Challenge von Simon Teichmann als vermeintlichen Fake entlarvte, folgte also ein ähnlich detailliertes Vorgehen auch bei der Klimmzug Challenge des Body IP Gründers. Da sich der Diplompsychologe schon zu den damaligen, in seinen Augen unbegründeten Vorwürfen äußerte, ist eine erneute Reaktion auch in diesem Falle durchaus denkbar.