Könnte das Verfahren gegen Shawn Rhoden tatsächlich eingestellt werden? - Gannikus.de

Mission Titelverteidigung: Könnte das Verfahren gegen Shawn Rhoden tatsächlich eingestellt werden?

Nach knapp zwei Wochen der Enthaltsamkeit staunte die Bodybuilding-Szene am Montagabend nicht schlecht, als Shawn Rhoden nicht nur eine eigene Stellungnahme veröffentlichte, sondern darüber hinaus auch in Form eines anderen Instagram-Beitrags verlauten ließ, sich weiterhin in der Wettkampfvorbereitung für die "Big Show" zu befinden. Dass damit der Mr. Olympia 2019 gemeint ist, bedarf wohl keiner weiteren Erläuterung. Woher aber holt der amtierende Champion, der sich im vergangenen Jahr seine erste Sandow sichern konnte, die Hoffnung, im September nun doch auf der Bühne stehen zu dürfen?

Die Antwort auf diese Frage könnte Dave Palumbo parat haben, denn der Szenekenner aus den USA will Informationen aus dem näheren Umfeld von Shawn Rhoden erhalten, denen zufolge der amtierende Mr. Olympia anscheinend Textnachrichten des mutmaßlichen Vergewaltigungsopfers habe, die seine Unschuld belegen würden. Die besagten Beweise sollen so zu deuten sein, dass die beiden eine nachweislich einvernehmliche Beziehung zueinander pflegten, womöglich auch im sexuellen Sinn.

In der Ecke von Shawn Rhoden jedenfalls gehe man davon aus, dass das Verfahren tatsächlich eingestellt werden könnte und damit die Möglichkeit, von AMI (American Media Inc.) begnadigt zu werden, durchaus realistisch wäre. Das amerikanische Unternehmen, dem der Mr. Olympia gehört, hatte den IFBB Pro direkt nach Bekanntwerden der Anschuldigungen von ihrem Event ausgeschlossen, bis im Fall rechtlich gesehen Klarheit herrscht. Dave Palumbo bezieht sich auf eine namentlich nicht genannte, aber verlässliche Quelle aus dem inneren Kreis des Sandow-Titelträgers. Naheliegend wäre hier unter anderem Chris Aceto, der Coach des 44-Jährigen.

Dave Palumbo, Gründer von RxMuscle, äußert sich zur Frage, ob das Verfahren gegen Shawn Rhoden eingestellt werden könnte.

Auch im anderen Lager scheint Dave Palumbo aber seine Quellen zu haben. So höre man aus Reihen des vermeintlichen Opfers, dass an den Behauptungen von Shawn Rhoden nichts dran sei. Man habe erst gestern mit dem Bezirksstaatsanwalt gesprochen, der bestätigt haben soll, dass es sich um einen grundsoliden Fall handle. Aus dieser Sicht wird die Einstellung des Verfahrens also dem Anschein nach als eher unwahrscheinlich angesehen. 

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Offensichtlich habe die Polizei das Smartphone des mutmaßlichen Opfers gründlichst untersucht und dabei alle vorhandenen Daten gesichert. Laut Dave Palumbo sei klar, dass die Behörden selbstverständlich anders an die Sache herangehen und demnach auch beispielsweise längst gelöschte Nachrichten finden würden. Das seien aber lediglich die Informationen, die den RxMuscle-Gründer von der Klägerpartei erreicht hätten. Der nächste Gerichtstermin sei des Weiteren auf den 28. August 2019 angesetzt worden.

Auch wenn Dave Palumbo natürlich mehr als angetan vom Szenario sei, Shawn Rhoden im kommenden September beim Mr. Olympia zu sehen, müsse er ganz klar konstatieren, dass es basierend auf seinem Gefühl nicht zur Einstellung des Verfahrens kommen werde. Darüber hinaus geht der einstige Bodybuilder ebenfalls nicht davon aus, dass AMI seine Entscheidung rückgängig machen werde, außer es würde irgendetwas wirklich Bahnbrechendes passieren. Dementsprechend gilt es weiter abzuwarten, ob der Eindruck von Shawn Rhoden oder der Gegenpartei der Wahrheit näher kommt. Am Ende könnte es durchaus auf ein Mittelding herauslaufen.

 

1 Reaktion zu “Könnte das Verfahren gegen Shawn Rhoden tatsächlich eingestellt werden?
  • Wie krass es ist, dass eine Frau einfach sagen kann er habe sie vergewaltigt und seine Karriere könnte vorbei sein. Nicht nur das, das Vertrauen in andere Personen in Beziehungen oder allg. besteht dann nicht mehr, was wahrscheinlich schwer ist für angeblich "Schuldige". Hoffentlich stimmt das alles nicht und Shawn kann uns im Oktober überraschen :).

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