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Kontroverse um SARMs Konsum von Boxer Alexander Povetkin

Eigentlich sollte Alexander Povetkin bereits im Mai letzten Jahres gegen Deontay Wilder um den Weltmeistertitel der WBC boxen, doch da ihm die Verwendung der verbotenen Substanz Meldonium nachgewiesen werden konnte, platzte der fix terminierte Kampf. Auch das nächste Duell des Russen gegen Bermane Stiverne, angesetzt für den 6. Dezember 2016, kam aufgrund eines weiteren Dopingverschuldens des Schwergewichtlers nicht zustande, doch wie aktuell bekannt wurde, scheint zumindest diesbezüglich noch weiterer Klärungsbedarf zu bestehen!

Kurz vor dem geplanten Kampf gegen Bermane Stiverne am 6. Dezember vergangenen Jahres wurde Alexander Povetkin von Verantwortlichen der Voluntary Anti Doping Association des Dopings überführt. Mittlerweile ist klar, dass sowohl die besagte A-Probe als auch die erst kürzlich ebenfalls in einem Labor in Los Angeles geöffnete B-Probe das SARM Ostarine enthielt. MK-2866, wie Ostarine ebenfalls bezeichnet wird, gilt als leistungssteigernd und steht deshalb auf der offiziellen Verbotsliste der WADA. Der Promoter des Russen und auch der Boxer selbst scheinen mit den Ergebnissen der Tests jedoch nicht ganz einverstanden gewesen zu sein.

Wie Andrey Ryabinsky, seines Zeichens Leiter des Promotionunternehmens World of Boxing, nämlich bekanntgab, habe man wohl selbstständig Proben für alternative Tests in ein Labor ins schweizerische Lausanne gesendet und daraufhin ein negatives Testergebnis erhalten. Die von der WADA am 6. Dezember 2016 entnommene Probe enthalte zudem nur 0,00000000001g Ostarine, wohingegen zwei weitere Proben, entnommen am 15. November und 13. Dezember des vergangenen Jahres, sogar als negativ ausgewertet worden seien. Zusätzlich dazu fügt der Promoter an, dass die Positivergebnisse vor allem deshalb infrage zu stellen seien, weil Ostarine länger als zwölf Monate benötige, um gänzlich aus dem Körper zu verschwinden.

Derzeit bleibt abzuwarten, ob in diesem Fall von der VADA noch einmal nachermittelt wird und Alexander Povetkin eventuell mit einem blauen Auge davon kommen könnte. Sollten tatsächlich alle hier behandelten Aussagen der Wahrheit entsprechen, sind die unterschiedlichen Ergebnisse der diversen Tests zumindest ungewöhnlich und auch von offizieller Seite kritisch zu hinterfragen!

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