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Konkurrenz für Fitnessstudios? – Lululemon investiert in interaktiven Fitness-Spiegel!

Wer heutzutage trainieren will, muss dafür längst nicht mehr das Fitnessstudio besuchen, denn derartige Etablissements sind natürlich nichts für jedermann. Einige stören sich an den überfüllten Kursen oder den langen Wartezeiten an Geräten, die anderen bekommen bei den viel zu laut stöhnenden Trainierenden spontane Hassanfälle. Dann gibt es noch Personen, die einfach keine Lust haben, den langen Anfahrtsweg zu beschreiten, der nicht zuletzt im Winter in manchen Ortschaften das eine oder andere Hindernis darstellen kann. Zum Glück dieser Menschen ist das World Wide Web voll mit Homeworkout-Angeboten. Neben Apps, die mittlerweile schon vollkommen normal geworden sind, gibt es aber auch noch andere Möglichkeiten, die man nutzen kann. Beispielsweise auch der neue interaktive Spiegel, in den Lululemon nicht gerade wenig investiert hat.

Das Homeworkout hat viele Vorzüge, die schon beim Weg beginnen. Man kann sich die Bahnfahrt oder die ewige Suche nach dem Parkplatz ersparen. „Der Weg ist zu weit“ oder „das Wetter ist zu schlecht“ stellen zu Hause sicherlich keine Ausrede mehr dar. Womit zahlreiche Sportler kämpfen müssen, ist des Weiteren ihr Selbstbewusstsein. In den eigenen vier Wänden hat man aber seine Privatsphäre, muss nicht Körper an Körper mit anderen trainieren, auf besetzte Maschinen warten und unangenehme Gerüche, schlechte Musik und Gemeinschaftsduschen bleiben einem ebenfalls erspart. Das Heimtraining punktet demnach vor allem in Sachen Flexibilität und Kosten. Hunderte von Euros werden jährlich für eine Mitgliedschaft ausgegeben und im Grunde ist man trotzdem nicht voll und ganz zufrieden, weshalb man nicht selten als Karteileiche endet.

An den Trend der Homeworkouts hat sich nun auch Lululemon angehängt und investiert deshalb mit anderen Unternehmen wie Spark Capital, First Round Capital, Lerer Hippeau, BoxGroup insgesamt 34 bis 38 Millionen US-Dollar in ein US-amerikanisches Start-up, das in letzter Zeit für viel Aufsehen gesorgt hat und auf den Namen Mirror hört. Der kanadische Sportartikelhersteller gilt als prominentester Investor, doch auch Model und Unternehmerin Karlie Kloss beteiligt sich am neuen Projekt. Wie die junge Firma erklärt, habe es einen interaktiven Fitness-Spiegel entwickelt, der vor allem Kurse anbietet, an denen man ganz einfach von zu Hause teilnehmen kann. Erwerben kann man den Spiegel für 1.350 Euro.

Zukünftig soll Mirror auch Therapie- und Wellnessangebote zur Verfügung stellen.

Einem Repräsentant von Mirror zufolge sollen Meditations- und Fitnesskurse von Lululemon-Markenbotschaftern angeboten werden. Dabei soll vor allem Balletttänzerin Brynn Putnam, Gründerin und Chefin von Mirror, in den Vordergrund treten, die zuvor mehrere Jahre als Aushängeschild für die kanadische Firma agiert hat. „Mirror verkörpert den Spirit von Lululemon, das Potenzial eines jeden von uns auszuschöpfen.“, erklärt Celeste Burgoyne, die für amerikanische und globale Investitionen bei der beliebten Sportswear-Brand verantwortlich ist. Auch wenn sich Lululemon nicht zur Höhe der Investitionssumme äußerte, sprach Celeste von einer strategischen Partnerschaft, denn mit dieser Kooperation könnte sich der Sportartikelhersteller im umkämpften Markt einen großen Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen und so neue Kunden erreichen. Durch das Investment wurde Lululemon zusätzlich zum Minderheitseigentümer von Mirror.

Durch viele technische Innovationen innerhalb der vergangenen Jahre ist es gelungen, traditionelle Fitnesskurse durch Heimtrainings fast eins zu eins zu ersetzen. Aus diesem Grund gehen Experten davon aus, dass sich diese Entwicklung negativ auf die Mitgliederzahlen der örtlichen Fitnessstudios auswirken könnte. Die neuen Möglichkeiten könnten unschlüssige Konsumenten dazu bewegen, sich für das eigene Zuhause beziehungsweise für den einmaligen Kauf des Spiegels anstatt für das Gym zu entscheiden.

Mit Mirror werden die Konzepte des Homeworkouts aufs nächste Level gebracht. Laut Interview mit der Geschäftsführerin arbeite ihr Unternehmen daran, seinen Kunden zusätzlich zu den gewöhnlichen Kursen, die im Kaufpreis enthalten sind, einen Personal-Trainer im Spiegel zur Verfügung zu stellen. Benutzer sollen über integrierte Video- und Mikrofontools mit ihrem Trainer Verbindung aufnehmen, also sehen und sprechen können, sodass der Coach sie während des Workouts anleiten kann. Eine Einheit koste stolze 40 US-Dollar für 30 Minuten und auch andere Personen aus dem Haushalt sollen daran teilhaben können. Geht es nach Brynn Putnam, soll der Spiegel auch zukünftig als interaktive Chat- und Shopping-Plattform fungieren.

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