Matthias Clemens gibt finanzielle Rückendeckung für Daniel Pugge und Goko Fitness - Gannikus.de

„Support für die Gerechtigkeit“? - Matthias Clemens gibt finanzielle Rückendeckung für Daniel Pugge und Goko Fitness

Dass Matthias Clemens gerne lange Instagram-Storys macht und gegen Leute stichelt, dessen Meinung oder Marketing-Strategien ihm nicht passen, ist mittlerweile hinreichend bekannt. Nachdem man sich gemeinsam mit Farid Bang zunächst nur über Christian Wolf  lustig machte, scheint es nun so, als ob der Zec+ Gründer sich immer mehr in den „Beef“ mit dem „Science Märtyrer“ einzuschalten scheint. Zuletzt kündigte er an, den jungen Fitness-YouTuber 2019 so richtig zu „zerficken“ und forderte ein öffentliches Duell zwischen Goko, Daniel Pugge, sowie ihm selbst. Nun bekundet Clemens seine Unterstützung für die beiden YouTuber, die sich kritisch gegenüber Wolf geäußert haben.

Laut dem Zec+ Gründer wird er seit Tagen mit Lob überhäuft, dass sich endlich jemand wehrt gegen diesen Heilsbringer.“ Dieses Lob gibt er jedoch direkt weiter an Goko Fitness, sowie Daniel Pugge, die sich trotz scheinbar fehlendem finanziellen Interesse bereits zuvor kritisch mit den Produkten von MORE Nutrition, auch wenn namentlich nicht erwähnt, auseinandergesetzt haben. Er selbst gibt vor, man könne ihm aufgrund seiner eigenen Firma ein finanzielles Interesse unterstellen. Nichtsdestotrotz werfe er mit seiner Reichweite in der „Zecte“ einen „größeren Schatten“, so der Zec+ Gründer wörtlich.


Matthias Clemens wird Christian Wolf „zerf*cken“?!


In seiner Instagram-Story, fordert Matthias Clemens sowohl Antworten auf seine persönlichen Fragen, sowie Daniel Pugges „Science-Based“ Fragen. Im Grunde wolle er gar keinen Krieg, sondern lediglich Antworten, wie sie der zuvor betitelte „Science Märtyrer“ selbst immer gefordert habe. Matthias Clemens fordert so wörtlich „keine Schlammschlacht, sondern Realtalk über Supplements.“ Seine Vermutung liegt darin, dass Menschen, wie Daniel Pugge oder Goko Fitness von der finanziell stärkeren Patei abgemahnt werden könnten, wenn sie weiter kritische Äußerungen tätigen.

Clemens schreitet erneut ein und verspricht, dass wenn kleinere YouTuber, die auf der Videoplattform nicht Hauptberuflich unterwegs sind, von dem namentlich nicht genannten Unternehmen aufgrund kritischer Äußerungen abgemahnt werden, er selbst in die Bresche springen werde und sowohl die Abmahngebühren übernehmen werde, sowie seinen Fachanwalt für Medienrecht zur Verfügung stelle. Somit gibt der Zec+ Gründer den zwar argumentativ stärkeren, jedoch finanziell schwächeren Kritikern Rückendeckung, die „nicht möchten, dass die Wissenschaft zur Hure gemacht wird“. Clemens selbst bezeichnet sich als „großen Bruder“ im übertragenen Sinne und bezeichnet sich wörtlich als: „Wind unter den Flügeln der Menschen, die sich auflehnen gegen die Machenschaften dieser Leute“.


Christian Wolf erneut in der Kritik


Denjenigen, die ihm nun ein finanzielles Interesse unterstellen wollen, setzt er erneut entgegen, dass Wolf selbst auf ihn bezüglich einer Kooperation zugekommen sei. Dennoch betont der Saarländer, niemals mit Personen zusammenzuarbeiten, die mit Karl Ess Geschäfte gemacht haben. (Mic Weigl, ist unter anderem Geschäftspartner von Karl Ess gewesen und ist gemeinsam mit Christain Wolf, Geschäftsinhaber von More Nutrition.) Lieber schieße er sich in den Kopf, beteuert das Zec+ Oberhaupt.

Weiterhin behauptet Clemens zu wissen, dass seit einem Jahr drei Fehlinformation über ihn verbreitet werden, auf die er jedoch in seiner Stroy nicht näher eingeht. Da Matthias diese „Lügen“ klar widerlegen könne, ruft er dazu auf, diese ruhig zu veröffentlichen, da er somit den  Erfinder dieser Behauptungen „aus dem Leben ficken“ könne.

Am Ende kündigt Matthias Clemens an „richtig dreckig“ zu werden, sollte der namentlich nicht erwähnte Gegner auch „dreckig“ gegen ihn oder einen der Kritiker vorgehen. Selbst verschmähende Rapsongs um dem Image des Science YouTubers zu schaden seien denkbar. Alles was er verlange sei das angesprochene Live Gespräch, wie er es schon in vergangenen Streitereien angeboten habe. Ob und in welcher Form es zu solch einem Zusammentreffen kommt, bleibt weiterhin abzuwarten.