Jetzt von Experten entwickelte Produkte sichern!
GANNIKUS Original
spot_img
spot_img

Max Madsen schießt gegen Sascha-Huber-App… und rudert zurück

Der Januar ist traditionell die Zeit, in der viele Menschen versuchen, ein neues sportliches Leben zu starten. Training und Ernährung sollen umgekrempelt werden. Entsprechend sind nicht nur die Fitnessstudios stark gefüllt sind, sondern auch Online-Coaches hoffen auf entsprechende Einnahmen. In diesem Jahr ist mit dem Influencer Sascha Huber ein weiterer Player auf dem Markt. Der Österreicher ließ die letzten Monate eine App entwickeln. In dieser bekommen verschiedene Influencer eine Plattform, um ihre Trainings- und Ernährungsvorgaben anzubieten. Pünktlich zum Start schaute sich auch Max Madsen das Ganze an und kritisierte die App von Sascha Huber zunächst. Einen Tag später ruderte er jedoch bereits zurück.

Achtung Abzocke? So warnte Max Madsen vor der App von Sascha Huber

Ziehen Urs Kalecinski und Sascha Huber ihren Fans das Geld aus der Tasche? Mit dieser Überschrift in Verbindung mit einer Abzocke-Warnung lud Max Madsen sein erstes Video zur App des Österreichers Sascha Huber hoch. Gemeinsam mit seinem Athleten Justin Musiol filmte der Online-Coach sich auf einer Couch, während beide sich zum ersten Mal intensiver mit der App auseinandersetzten.

Zuvor hatte es über die sozialen Medien schon den wiederholten Hinweis darauf gegeben, dass man im Team Madsen bereits ab 150 EUR persönlich betreut werden könnte. Das ist insbesondere dahin gehend bemerkenswert, da Max Madsen den Tiefstpreis für ein individuelles Online-Coaching vor einiger Zeit selbst noch bei knapp 200 EUR angesetzt hatte. Für Sportler ohne Wettkampfambitionen ist die finanzielle Hürde inzwischen somit gesenkt. Offenbar sah man nun eine gemeinsame Zielgruppe mit den Nutzern der GymKy-App.

Sascha Huber

Sascha Huber: Aufstieg, YouTube, Privatleben

Der Content von Sascha Huber ist eine Insel der guten Laune – und hat den Österreicher zum erfolgreichsten Fitness-Influencer im deutschsprachigen Raum gemacht. Inmitten von Hate, Beef und Cancel Culture gibt es da draußen im Internet scheinbar noch einen, den scheinbar nichts erschüttern kann. Die Geschichte eines Aufstiegs Ein Sympathieträger, mit dem es das Schicksal […]

In dieser können Interessierte mit einem Abo nach Eingabe ihre grundlegenden Daten aus einer Reihe an Creatorn wählen, die auf Grundlage von Trainingserfahrung und dem gewünschten Trainingsumfang Vorgaben für die Work-outs und die Ernährung machen. Das Ganze ist keine persönliche Betreuung, sondern wird mithilfe eines Algorithmus berechnet. Für die Erstellung ihrer Vorgaben tragen die verschiedenen Protagonisten die Verantwortung. Neben Influencern wie Sascha Huber oder TheGeneticOne und Johny Münster sind auch Bodybuilder wie Urs Kalecinski und Tim Budesheim mit dabei.

Ein Tag später: Max Madsen rudert zurück

Gemeinsam mit Justin schaute sich Max Madsen im ersten Video die Trainingsvorgaben von Tim Budesheim und Urs Kalecinski in der App an. Beide Online-Coaches waren von den Ergebnissen wenig begeistert und hatten eine Reihe an Kritikpunkten. Wer tatsächlich so etwas wie einen individuellen Trainingsplan erwartet, wird auch von der GymKy-App letztlich enttäuscht sein. Andererseits sollte man seine eigenen Erwartungen überdenken, wenn man den Preis einer monatlichen Betreuung für das Jahresabo einer App ausgibt.

Während Max Madsen in seiner eigenen Community entsprechend Zuspruch für das Video bekam, soll sich auch Sascha Huber unmittelbar nach dem Upload bei ihm gemeldet habe. Der Österreicher war verständlicherweise weniger begeistert. Max Madsen erklärte, dass der Influencer die beiden Norddeutschen auf einige Ungenauigkeiten in ihrem ersten Video hingewiesen hätte. Was genau besprochen wurde, werden nur Max Madsen und Sascha Huber wissen. In jedem Fall führt es zu einem zweiten Video, das keine 24 Stunden später hochgeladen wurde.

Max Madsen spricht über seine Depressionen

Max Madsen legte in den vergangenen Jahren eine erfolgreiche Karriere im deutschen Bodybuilding hin. Nachdem der 29-Jährige es als Athlet bei den Junioren bis zum deutschen Vizemeister gebracht hatte, konzentrierte er sich zunehmend auf die Betreuung von Athleten. Dieser Weg zahlte sich aus. So arbeitet der Norddeutsche inzwischen nicht nur mit verschiedenen Profi-Athleten zusammen, sondern […]

In diesem schlagen Max Madsen und Justin Musiol einen deutlich versöhnlicheren Ton an. Nachdem man sich im ersten Video Bodybuildingpläne angeschaut hatte, bekam dieses Mal der Powerlifter Pascal Suckow, auch bekannt als YuriBeuga, eine Plattform. Auch dieser bietet in der App seine Dienstleistungen an. Am Ende schließt das zweite Video mit deutlich versöhnlicheren Worten. In der Videobeschreibung wird nun sogar der Code von Pascal für einen Rabatt präsentiert.

Auch Pascal Su reagiert auf Max Madsen

Parallel wurden in Berlin bereits die Kameras angeschmissen. Nach dem ersten Video von Max Madsen sah sich Pascal Suckow dazu gedrängt, selbst eine Reaktion abzufilmen. Der Influencer befand sich zu diesem Zeitpunkt in einem Hotel in Berlin und stellte in einem 50-minütigen Video seine Sicht der Dinge dar. In der Zwischenzeit wurde bereits das angesprochene zweite Video hochgeladen, sodass Pascal Suckow hierauf eine Reaktion abdrehte.

Der Powerlifter räumte selbst ein, dass die App noch einige Problemchen hätte und insbesondere der langfristige Progress zu Beginn noch schwer abzuschätzen sei. Dennoch nannte Pascal Suckow interessante Werte, bis wann die App für Kraftsportler aus seiner Sicht sinnvoll wäre. So würde er die Grenze für einen 90 Kilogramm schweren Powerlifter bei einem Total von 650 bis 700 Kilogramm setzen. Zur Einordnung: Damit befindet man sich auf einem Niveau, auf dem man die Teilnahmenorm für die Deutsche Meisterschaft des größten deutschen Powerliftingverbands BVDK erfüllt.

Schlussendlich bleibt es dabei, dass eine App niemals eine individuelle Betreuung ersetzen kann. Das Konzept richtet sich augenscheinlich an motivierte, aber nicht zwangsläufig leistungsorientierte Kunden. Sascha Huber greift damit eine Idee auf, die es vor einigen Jahren schon mit verschiedenen Trainingsprogrammen von Karl Ess und Co gab. Ob die GymKy-App den Zeitgeist trifft, wird sich in den nächsten Monaten zeigen.

Titelbild: YouTube
Weitere Top Artikel
Weitere top Artikel
Hey! Cool, dass du da bist! Danke für Dein reges Interesse an unseren Beiträgen und Deinen Kommentar.
 
Hast Du gewusst, dass unsere Arbeit auf GANNIKUS.de auf Deiner Unterstützung basiert? Unsere Redaktion finanziert sich nämlich vollständig von den Einnahmen aus unserem SHOP.
Falls du unserem Team also ein kleines Zeichen der Wertschätzung zukommen lassen willst, dann schau doch mal auf GANNIKUS-ORIGINAL.DE vorbei! Auf diese Weise trägst Du dazu bei, dass wir unser Geld weiterhin in maximalen Mehrwert für DICH investieren!
 
DANKE, dass wir auf Dich zählen können!
 

2 Kommentare

  1. angeblich werden Jahresabos von Gymky unter den Leuten verlost, die 5* im PlayStore geben. Wenn das stimmt, ist das ein Witz….gebt mal bitte im Roundtable eine Einschätzung zur Hype-App ab und vll ob Sascha der nächste Karl Ess wird ;)

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein