Nathan De Asha sagt Teilnahme am Mr. Olympia 2019 ab! - Gannikus.de

Breaking News: Nathan De Asha sagt Teilnahme am Mr. Olympia 2019 ab!

Anfang des Jahres berichteten wir bereits darüber, dass sich Nathan De Asha mit rechtlichen Problemen konfrontiert sieht. Dem Vernehmen nach soll der britische IFBB Pro mit anabolen Steroiden gehandelt haben, was er aber zum damaligen Zeitpunkt vehement von sich wies. Obwohl der Ausgang in dieser Angelegenheit weiter offen ist, schien zumindest die Teilnahme am Mr. Olympia 2019 für den letztjährigen Sieger der New York Pro bis zuletzt nicht in Gefahr zu sein. Das änderte sich nun aber schlagartig. 

Wie Nathan De Asha am heutigen Dienstagmorgen auf seinem Instagram-Profil berichtet, hätten ihn erst kürzlich schlechte Nachrichten erreicht, die seinen Start beim Mr. Olympia 2019 betreffen. Der Bodybuilder aus Liverpool erklärt dabei noch einmal, dass sein Name zu Beginn des Jahres mit Ermittlungen bezüglich des Steroidhandels gefallen sei, er jedoch ganz klar betonen wolle, niemals leistungssteigernde Substanzen veräußert zu haben. Auch davon, dass andere Personen sowohl Anabolika als auch Drogen in seinem Fitness-Studio verkauft haben sollen, habe der 31-Jährige keinen Schimmer gehabt.

Der IFBB Pro gibt zu verstehen, dass man die zwei ebenfalls angeklagten Personen mittlerweile verurteilt habe und die sich darunter befindliche Dame mit einer Bewährungsstrafe davongekommen sei. Da sein potenzielles Vergehen geringer ausfalle als das der 41-Jährigen, könne man davon ausgehen, dass es wohl auch in seinem Fall zu keiner Inhaftierung kommen werde.

Schlechter Jahresstart: Nathan De Asha vor Gericht!

Dass gerade im Bodybuilding zum Teil hanebüchene Mengen anaboler Steroide zum Einsatz kommen, ist der findigen Zuschauerschaft mittlerweile hinlänglich bekannt. Auch der Umstand, dass der eine oder andere Athlet sich mit dem Verkauf von Anabolika & Co. seinen Lebensstandard ein wenig aufbessert, zählt heutzutage zu den offenen Geheimnissen der Szene. Dabei spielt es keine allzu […]

Nichtsdestotrotz habe Nathan De Asha ein Brief erreicht, der ihn darüber in Kenntnis setzte, dass sein Gerichtstermin für kommenden Montag, sprich kurz nach dem Mr. Olympia, um 10 Uhr morgens terminiert worden sei. Am Wettkampf in Las Vegas teilzunehmen und rechtzeitig wieder zurück in Liverpool zu sein, sei demnach ein Ding der Unmöglichkeit. Nach Rücksprache mit seinem Anwaltsteam habe man aus diesem Grund die Entscheidung getroffen, persönlich vor dem Richter zu erscheinen, zumal sich vermutlich ein Fernbleiben zum Schaden seiner Familie negativ auf die letztlich verhängte Strafe auswirken könne.

Übersetzt bedeutet das: Nathan De Asha wird nicht am Mr. Olympia 2019 teilnehmen!

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Man möge ihn naiv nennen, doch nach Gesprächen über leistungssteigernde Substanzen, die er mit Gym-Besitzern auf der ganzen Welt geführt habe, soll der IFBB Pro aus England einen derartigen Vorfall einfach nicht kommen sehen haben. Nathan De Asha beschreibt die Sache als unglücklich und bitter, wisse er selbst doch ganz genau um seine bisherige Bestform, deren Präsentation sich jetzt natürlich nicht realisieren lasse. Vor allem bei der IFBB Pro League und AMI wolle sich der 31-Jährige für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen. 

Mit abschließenden Worten versichert Nathan De Asha, dass sich ein solches Szenario in Zukunft nicht mehr ereignen werde, da er aus seinen Fehlern gelernt habe. Im kommenden Jahr wolle der Bodybuilder aus Großbritannien besser als je zuvor zurückkommen und den Sport in ein noch positiveres Licht rücken. Ungeachtet seiner Nicht-Teilnahme am diesjährigen Mr. Olympia wünscht De Asha allen antretenden Athleten viel Glück. 

Nathan De Asha erklärt auf Instagram, warum er nicht am Mr. Olympia 2019 teilnehmen wird.