"Ralf Sättele hat das Unternehmen gef*ckt!" - Gannikus.de

Karl Ess über Profuel„Ralf Sättele hat das Unternehmen gef*ckt!“

Gemeinsam dominierten sie im Bereich Fitness einst die deutschsprachige YouTube Szene, doch heutzutage sind Karl Ess und Ralf Sättele alles andere als gut aufeinander zu sprechen und gingen deshalb vor Gericht, um ihren Zwist auszutragen. In mehreren Teilen der „Ralf Sättele Story“ enthüllte Karl zudem zahlreiche Details über seinen einstigen Weggefährten. Unter anderem ein Drogen Dilemma soll den Kraftdreikämpfer endgültig aus der Bahn geworfen haben. Eine Versöhnung scheint derzeit ausgeschlossen, was ein neues Video, in dem auch das wohl bevorstehende Ende von Profuel im Detail angesprochen wird, nun zum wiederholten Mal bestätigt!

Da das Thema Profuel in der Zwischenzeit für ihn emotional schon etwas abgekühlt sei, könne Karl Ess offen, transparent und neutral darüber reden. Ein paar subjektive Aussagen ließen sich dennoch nicht vermeiden.

Direkt auf den Punkt gebracht, habe es sich für Karl mit der veganen Marke erledigt. Als damaliger Mitgründer habe der Lifebuilder sehr viel Geld, Herz und Leidenschaft in das Projekt hineingesteckt, zugegebenermaßen aber auch viel zurückbekommen. Der 29-Jährige gibt zu verstehen, dass er zukünftig nicht mehr mit Personen zusammenarbeiten werde, die finanzielle Probleme haben. Streit und Konflikte kämen immer nur aufgrund von monetären Motiven zustande.

Wegen der großen Reichweite, dem vorhandenen Kapital und der Kompetenz sei damals die Profuel-Idee gereift. Man habe zu diesem Zeitpunkt fast jeden Fitness Influencer, den es irgendwie gab, unter Vertrag gehabt. Weil aber Ralf Sättele, Mischa Janiec, Patrick Reiser und er selbst auch anderweitig viel beschäftigt gewesen seien, habe man sich diverse Mitarbeiter gesucht und scheinbar auf Anraten von Mischa mit Mic Weigl einen Geschäftsführer gefunden, der sich um die operativen Dinge kümmert. Das Quartett wollte hingegen das nötige Geld einbringen, die Supplements promoten und maßgeblich bei der Produktentwicklung mitwirken.

Nach dem Verkauf der ersten 20.000 Einheiten Tunnelblick und circa 300.000 bis 400.000 Euro an generiertem Umsatz in nur zwei Monaten habe man in enger Zusammenarbeit die Produktpalette erweitert. Trotz der Tatsache, dass sich Profuel prächtig entwickelt habe, sei nach einer FIBO alles total in die Hose gegangen. Das Business da draußen beschreibt Karl Ess in diesem Zusammenhang als „verdammten Kampf“.

„Die Konkurrenten wollen dir den Kopf ‚runterreißen und in den Hals ‚reinscheißen“, so der vegane Lifebuilder.

Um eine Marke hochzuziehen, brauche man Karl zufolge lediglich das nötige Geld, um sich die passenden Werbegesichter leisten zu können. Selbst wenn das Produkt noch so schlecht ist, beim passenden Gehalt würden es die meisten Influencer promoten. Obwohl es oftmals anders dargestellt wurde, sei man stets „real“ gewesen und habe keine „Scheiße“ promoten müssen, da laut Karl eben die finanziellen Möglichkeiten und die Reichweite vorhanden waren, um coole Supplements auf den Markt zu bringen.


Karl Ess enthüllt schockierende Details über Ralf Sättele!


Als sich bei Profuel Umsatzeinbußen bemerkbar machten und man die Probleme realisierte, habe Karl Ess sich entschieden, einen namentlich nicht genannten Berater anzustellen, diesen mit ungefähr 300.000 Euro zu bezahlen, ins Unternehmen zu integrieren und ihm Marketingaufgaben zuzuteilen. Auch einen ehemaligen Networker des Lifebuilder habe man hinzugeholt, woraufhin zumindest die Verkäufe auf Amazon wieder Fahrt aufnahmen.

Unter dem Strich habe sich das Ganze dann aus verschiedenen Gründen auseinandergelebt und der Fokus sei bei allen beteiligten Personen weggedriftet. Karl, Mischa und Patrick hätten sich zwar vermehrt treffen wollen, um bestimmte Punkte anzusprechen, was jedoch nie passierte, da es von Ralf, Mic und dem angesprochenen Berater zu einem „Disconnect“ gekommen sei. 

Die Umsätze besserten sich schließlich nicht und irgendwann sei Karl an einem Punkt angelangt, an dem Ralf ihn sozusagen „angef*ckt“ und damit die Vertrauensbasis zunichte gemacht habe. Vor etwa einem halben Jahr soll der 29-Jährige letzten Endes ein Ultimatum gestellt haben, sofern Ralf die Sache nicht vernünftig geregelt bekomme. Demnach müsse – sollte es zu einer Gerichtsverhandlung kommen – einer der beiden Profuel verlassen.

So sei es dazu gekommen, dass Karl die Firma verließ, seinen Ausstieg aber nicht publik machte, um Profuel nicht zu schaden. Andere Beteiligte, beispielsweise Mic Weigl, hätten danach ebenfalls keine Lust mehr auf das Projekt gehabt. Die Bombe vollends zum Platzen brachte, dass nach und nach Details über die vermeintliche Vorgehensweise von Ralf Sättele herauskamen.

Demnach soll Ralf die Marke Profuel nicht etwa aufs Business, sondern auf sich angemeldet und ein Unternehmenskonstrukt darum aufgebaut haben, sodass Karl bis heute nicht wisse, was genau eigentlich Sache ist. Sein früherer Geschäftspartner sei damals für alle unternehmerischen, vertraglichen und juristischen Angelegenheiten verantwortlich gewesen. Der ambitionierte Kraftdreikämpfer habe so viel „neben ‚rauslaufen“ lassen, dass es schlichtweg der absolute Wahnsinn sei. Dabei hätten alle involvierten Partner Ralf Sättele vertraut.


Karl Ess enthüllt schockierende Details über Ralf Sättele!


Die Marke Profuel habe sich Ralf Sättele also angeeignet und Mic Weigl gleichzeitig die Rechte entzogen, die Produkte zu verkaufen, weshalb das Lager in Regensburg und alle Verträge aufgelöst werden würden.  Ab dem gestrigen Mittwoch (31.10.2018) dürfe Profuel offiziell nur noch von Ralf verkauft werden, wofür mit der mewell GmbH ein eigenes Unternehmen angemeldet wurde.

„Meiner Ansicht nach hat der Ralf unter dem Strich das Unternehmen gef*ckt“, fasst Karl die Situation zusammen.

Das Ende der Geschichte sei, dass Ralf sich jetzt eine Marke unter den Nagel gerissen habe, in die auch alle anderen Beteiligten Geld, Zeit und Energie gesteckt hätten, um sie nach oben zu bringen. Aus diesem Grund könne Karl Profuel nicht mehr unterstützen und empfehlen und auch nicht für das Unternehmen haften oder bürgen. Seines Wissens nach müssten sowohl die Homepage als auch die gespeicherten Kontakte und E-Mail Adressen gelöscht werden. Alles, was damals dem Unternehmen und nicht der Marke gehörte, wie zum Beispiel Designs, dürfen rein rechtlich nicht weiter verwendet werden.

Ralf, der sich gemäß den Ausführungen von Karl in vielen Hinsichten zu einem Totalausfall entwickelt habe, werde Profuel ab sofort weiter über Amazon verkaufen. Insgesamt empfindet der vegane Lifebuilder die Geschichte als traurig, hätten er und sein früherer Geschäftspartner doch geile Zeiten zusammen erlebt, sich gemeinsam „Milfs in Brasilien ‚reingezogen“  und nicht nur mehrere Millionen verloren, sondern auch mehrere Millionen verdient. Vor allem deshalb sei es schwer nachvollziehbar, wie eine Person seine Partner so über den Tisch ziehe.

Im Anschluss an seinen Drogenrausch in der Schweiz seien Ralf wahrscheinlich schlichtweg die Synapsen durchgebrannt, was eine starke Veränderung nach sich gezogen haben soll. Während der vegane Entrepreneur anfangs noch Wut für seinen damaligen Freund und Weggefährten empfunden habe, sei Mitleid heute das einzig vorherrschende Gefühl.

Hoch anzurechnen ist Karl, dass er alle Vorkommnisse differenziert betrachten möchte und zu verstehen gibt, auch enorm bereichernde Zeiten mit Ralf Sättele durchlebt zu haben. Verhältnismäßig emotionslos spricht der Lifebuilder nacheinander alle Punkte an und verdeutlicht, dass Profuel für ihn abgehakt sei. Vielleicht auch aus dem Grund, weil der 29-Jährige bereits ein neues Supplement Business in der Pipeline hat, das er in seinem neuen Video immerhin kurz ankündigt!

https://www.youtube.com/watch?v=j7j0Yq0cHU0

1 Reaktion zu “„Ralf Sättele hat das Unternehmen gef*ckt!“
  • Naja, eigentlich wissen wir das ja alle schon: nur Lug und Betrug in der ganzen Youtuber-Fitness-Szene. Es geht nur ums Geld. Und das was in diesem Artikel beschrieben wurde, ist nur die Spitze des Eisbergs. Immerhin schützen sich die Stoffer noch Gegenseitig. Aber eines Tages wird auch dieses Tabu fallen! Leid tun einem die vielen Follower. Dass die kein höheres Selbstwertgefühl haben und solchen Deppen das Geld in die Tasche schieben. Ich sag nur: Leute, der Sport ist das Lebensgefühl, nicht irgendwelcher Sche**** den ihr auf Youtbe verzapft bekommt …

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