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Road To Glory feiert Comeback – Der neue Karl Ess?!

Der Fitness-Influencer und Lifestyle-YouTuber Jens Illgner, besser bekannt als „Road To Glory“, feiert nach drei Jahren Abwesenheit sein YouTube-Comeback.

Der 38-Jährige fasst darin sein Leben von der Pike auf zusammen und erzählt von seiner großen Wandlung in den letzten Jahren: vom Fitness-Mentor zum Finanz-Mentor. Die Resonanz auf das Video ist gemischt.

Road To Glory ein „Weg zum Erfolg“ ?

Jens Illgner, der sich selbst nur „Jil“ nennt, ist seit Jahren in der deutschsprachigen Fitness-Influencer-Szene fest verankert. Seit 2013 lädt der gelernte Informatik-Kaufmann auf dem YouTube-Kanal Road To Glory Videos ganz unterschiedlicher Formate hoch. Von klassischem Fitness-Content und Ernährung über Lifestyle-Philosophien, Produkt-Vorstellungen bis hin zu simplen VLogs und Trend-Challenges.

Über den Lauf der Jahre, mit wechselnden Partnern und anfangs noch mit Teamkollege Sai, baute der Hobby-Sportler bis in die Jahre 2016/17 eine gute Menge Muskulatur auf. Wenn auch nur dank Zuhilfenahme anaboler Steroide, wie er sehr häufig nach außen hin kommunizierte. Auch warfen Kritiker dem offenherzigen Vollbart-Träger vor, in den letzten Jahren arrogant und unsympathisch geworden zu sein.“

Foto: Jens Illgner zu seiner aktiven Zeit 2016
Jens Illgner (Road To Glory) während der Zeit seiner größten Bekanntheit 2016.

Viele Fans wandten sich auch deshalb ab, weil Jil mit steigender Bekanntheit begann, Business-Coaching-Content zu produzieren und eigene, offenbar sehr fragwürdige Coachings anzubieten. Der Begriff „Guru“ und Vergleiche zu Karl Ess und Patrick Reiser ließen nicht lange auf sich warten. Das neue „Comeback“-Video nach seiner Inaktivität auf YouTube seit Januar 2020 scheint genau in dieselbe Kerbe zu hauen.

Im Businessanzug sich selbst auf dem Thumbnail darstellend, schweift Jil in aller Kürze über seine Vergangenheit. Und bewirbt die Kryptowährung Bitcoin.

Ein kurzer Lebensrückblick

In den sieben Minuten des Eigenwerbe-Videos, mit dem Titel „3 Jahre YouTube-Pause: Das ist passiert.“, ist von sehr vielem die Rede:

Jil handelt das Thema Kindheit und Jugend schnell ab. Aus hartem Elternhaus kommend, in der Schule außer im Ballsport doch nur unterdurchschnittlich begabt, habe er durch seine erste Freundin mit 18 Jahren zum Kraftsport gefunden.

Als er mit 25 das erste Mal Vater wurde und derweil mit dem Bodybuilding aufgehört habe, sei seine Beziehung krachend gescheitert. Nachdem er mit 27 Jahren wieder ins Elternhaus gezogen war, habe er wieder mit dem Training begonnen.

Screenshot: Road To Glory war in den letzten Jahren auch von Depressionen und Drogen geplagt
Jil war zwischenzeitlich in schweren Depressionen versunken und drogenabhängig, wie er sehr offen eingesteht.

Es beginnt eine Abhandlung über den Aufbau seines YouTube-Kanals und seinen „Weg zum Erfolg“, wie er es nennt. Nach einem Höhenflug des Erfolges auf YouTube und Instagram ab dem Jahr 2015 habe er eine Körperform mit drei Prozent Körperfett auf 90 Kilogramm erreicht. In den folgenden zwei Jahren soll er sich allerdings übernommen haben.

Der Steroid-Konsum sei ausgeufert, er habe nicht mehr auf seinen Körper gehört und eine narzisstische Persönlichkeitsstörung entwickelt, deren Auswüchse ihm heute leidtäten. Auch erzählt Jil vom täglichen Drogenkonsum in dieser Zeit und einer daraus resultierende Depression.

Infolgedessen habe Illgner seine YouTube-Aktivität eingestellt und „in sich selbst investiert“. Er sei mit dem Veröffentlichen seiner damals erschienen Coaching-Bücher wohlhabend geworden, was natürlich nicht seine Absicht gewesen sei. Es sei ihm nur um Selbstfindung gegangen, behauptet Jil.

Geldsystem, Bitcoin und Vermögensgenerierung

In den letzten Minuten des Videos kommt die transportierte Nachricht nun vollends auf dem Level eines typischen Business-Mentoring-Gurus an und ähnelt in dieser Hinsicht dem typischen früheren Content eines Karl Ess.

Das Video besteht visuell nur noch aus Zusammenschnitten des in Hemd durch Geschäftsräumen laufenden Jil, luxuriösen Penthaus-Blicken, Hochhaus-Bürofassaden und Geldscheinen.

Jil von Road To Glory erzählt, in der Corona-Krise habe er erfolgreich mit dem Investment in die Kryptowährung Bitcoin begonnen. Vor einem BMW im Anzug posierend, prangert er das „Geldsystem“ an und behauptet, wie bereits in den Wochen vor dem Video auf Instagram verlautbart, es verstanden zu haben.

Screenshot: Road To Glory posiert im Comeback-Video vor einem BMW
Jil posiert im Comeback-Video immer wieder vor unterschiedlichen Locations und Luxusgütern.

Doch Deutschland steuere auf eine Rezension zu, die die beste Möglichkeit biete, sich eigenes Kapital aufzubauen. Angeblich im Interesse für die nächste Generation und „seine Kinder“. Wenn man Interesse daran habe, könne man ihn auf diesem Prozess begleiten.

Wer alles das auch wolle, der sei von nun an auf dem Road-To-Glory-Kanal vollkommen richtig. Das Video schließt mit den Worten:

„Du darfst dir jetzt am Ende dieses Videos nur eine einzige Frage stellen: Wer bin ich wirklich? Und wer will ich sein?“

Die Resonanz der Community von Road To Glory ist nicht ausschließlich mit positiven Kommentaren besetzt. Viel Zuspruch erhält der 38-Jährige für sein Comeback. Die noch tiefergehende Wandlung zum Business-YouTuber missfällt aber vielen.

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3 Kommentare

  1. Ein weiterer Narzist – das ist eine lebenslange Diagnose – nur diesmal als Comicfigur. Die Fragen, “ Wer bin ich wirklich – Wer will ich sein?“ – hätte er sich selber stellen – und vor allem, beantworten sollen! Übrigens kann man nur der sein, der man ist. Und um das herauszufinden muss man in seinen inneren Keller gehen, um sich selbst zu entdecken. Das wird im Außen niemals gelingen. Solange es nur im Vermögen im Außen geht – siehe Selbstdarstellung im schicken Anzug und Statussymbol Auto und sich darüber definiert, ist derselbe Mensch zurück, als der er gegangen ist. Ach ja, für alle Pseudocoaches und Möchtegernlebensberater – alte Pädagogenweisheit: Man kann nur das aus einem Menschen rausholen, was drin steckt! Wenn eine Person/Persönlichkeit sowas wie ein Puzzle ist und sich selbst im Laufe des Lebens zusammensetzen muss, dann kann man nämlich keine weiteren, nicht zum Puzzle gehörende Bausteine „kaufen“. Dann ist es nicht mehr das eigene Bild und würde so oder so nicht mehr passen. Der Mann ist nach wie vor Blendwerk und Narzist. Behandlung? Nicht vielversprechend bis unmöglich. Noch so einer, den die Welt nicht braucht.

  2. Ach du Scheiße. Jetzt geht es auch hier los. Ja ich weiß in DE wird immer mehr Wohlstand vernichtet bzw. es für die nachfolgenden unmöglich gemacht sich etwas Besitzt, gar ein Haus zu verdienen.
    Aber lasst auch nicht von diesem Schrott „get rich“ zeug einfangen.
    Schaut euch die Bitcoin Kurs an und überlegt mal, wo man überall eingestiegen sein kann, um sein Geld zu verbrennen.

    Um Kostolany zu zitieren: „Ich kann Ihnen nicht sagen, wie man schnell reich wird; ich kann Ihnen aber sagen, wie man schnell arm wird: indem man nämlich versucht, schnell reich zu werden.

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