Ronny Rockel macht Comeback offiziell! - Gannikus.de

Mit 47 JahrenRonny Rockel macht Comeback offiziell!

Zugegeben, schwerwiegende Verletzungen sind nie schön, doch besonders mit fortschreitendem Alter wird es zudem zunehmend unwahrscheinlicher, sich als Sportler noch einmal vollständig von ihnen zu erholen. Ronny Rockel beispielsweise riss sich Ende letzten Jahres den Quadrizeps, was im ersten Moment für viele Beobachter des Bodybuilding-Sports einem endgültigen Karriereende gleichkam. Umso schöner ist es nun zu sehen, dass der einstige IFBB Pro nicht nur im Gym wieder alles gibt, sondern darüber hinaus auch schon einen Plan ausgearbeitet hat, um wieder auf die Bühne zurückzukehren. 

Dass Dr. Mathias Ritsch bei Ronny Rockel und dessen im November 2018 abgerissenen Quadrizeps hervorragende Arbeit geleistet hat, steht wohl außer Frage. Gute acht Monate später steht der 47-Jährige nämlich erneut in bestechender Form da, doch das ist nicht alles. Auch der nächste Wettkampf ist kein Wunschdenken mehr, sondern fest geplant. Strenggenommen befindet sich der deutsche Bodybuilder sogar bereits in der Vorbereitung auf ein Event im kommenden Herbst, das kein neu zu erschließendes Territorium für ihn darstellt.

Bei der Goldentimes Show, die vom 15. bis 17. Oktober 2019 in China stattfindet, wurde Ronny Rockel im vergangenen Jahr Zweiter hinter Lokalmatador Lu Chen Hui, den damals nicht alle objektiven Beobachter auf dem Punktezettel ganz vorne hatten. Der Schützling von Milos Sarcev hat mittlerweile aber ohnehin den Wechsel in die IFBB Pro League vollzogen und dementsprechend ist zumindest der asiatische IFBB Pro keine Konkurrenz mehr für „The Rock“.

Das Event in Zhengzhou ist in jedem Fall eines der höher dotierten Art, was allein das Preisgeld deutlich macht. 2018 wurden bei der Veranstaltung insgesamt 300.000 US-Dollar an die Athleten ausgeschüttet.

VerletzungsschockRonny Rockel reißt sich den Quadrizeps!

Einen Sieg konnte Ronny Rockel nach dem Verlassen der IFBB bislang zwar nicht feiern, doch zumindest auf dem Treppchen fand er sich bei allen seit April absolvierten Wettkämpfen wieder. Hinzukommt das im direkten Vergleich bessere Preisgeld, das bei NAC- und PCA-Veranstaltungen ausgeschüttet wird. Ungeachtet der finanziellen Vorteile würde man es „The Rock“ dennoch gönnen, sich […]

Um bis zum Wettkampf im Oktober in Topform zu kommen, hat Ronny Rockel inzwischen nur noch zwölf Wochen, was jedoch nicht weiter problematisch werden dürfte. Am Tag X mit der nötigen Härte auf der Bühne zu stehen, hat jedenfalls in den letzten Jahren stets funktioniert und das trotz Diabetes. Im Jahr 2017 erst gewann der gebürtig aus Bad Schlema stammende Sachse die 212 Division bei der New York Pro und feierte damit seinen bislang größten Erfolg auf internationaler Ebene.

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Wie Ronny Rockel erklärt, gehe es jetzt vor allem darum, das operierte Bein immer mehr auf Vordermann zu bringen. Aufgrund des Eingriffs und der damit einhergegangenen Atrophie besteht derzeit im Vergleich zum gesunden Bein noch ein kleiner Unterschied im Umfang, der selbstverständlich so gut wie möglich ausgemerzt werden soll. Für einen objektiveren Zweiteindruck greift der 47-Jährige übrigens auf die Hilfe von Manuel Bauer zurück, mit dem er zwischen 2009 und 2011 zum Beispiel sein bestes Ergebnis beim Mr. Olympia erreichte. Als Jay Cutler im Jahr 2010 seine vierte und letzte Sandow mit nach Hause nahm, wurde „The Rock“ Sechster und hatte dabei den Coach aus Bayern an seiner Seite.

Auf die Goldentime Show in Zhengzhou sollen definitiv noch weitere Wettkämpfe folgen, das stellt Ronny Rockel in seinem neusten YouTube-Video klar. Unter anderem wolle der frühere IFBB Pro im Jahr 2020 auch wieder die Frey Classic mitnehmen, bei der er 2018 hinter Peter Molnar den zweiten Platz belegte. Des Weiteren soll es ebenso ein PCA Germany Event geben, das der gebürtige Sachse gerne als Teilnehmer besuchen möchte. Für seine Vorhaben können wir Ronny auf diesem Weg nur bestes Gelingen wünschen. Nach einer derart schweren Verletzung so schnell wieder zurückzukommen, verlangt uns den größten Respekt ab.