Sai auf der Intensivstation! - Gannikus.de

Vergiftung: Sai auf der Intensivstation!

Es ist heutzutage definitiv nicht mehr die Regel, dass ein Trainierender der jüngeren Generation noch kein koffeinhaltiges Pre Workout Produkt zu sich genommen hat. Sowohl Hobby- als auch Profisportler konsumieren die meist pulverförmigen Nahrungsergänzungsmittel, um im Gym leistungsfähiger zu sein, die Müdigkeit zu übertünchen oder schlichtweg den Spaßfaktor zu steigern. Den meisten Konsumenten ist aber nicht wirklich klar, dass zu viel vom Booster der Wahl unschöne Nebenwirkungen haben kann!

Eigentlich sollte es wohl nur für eine Trainingseinheit ins Gym gehen, doch der Weg führte Sai vor wenigen Tagen nicht etwa ins lokale Fitness Studio, sondern in die Notaufnahme der nächstgelegenen Klinik. Fans, Follower und Freunde, die neben ihm auch seine Lebensgefährtin verfolgen, dürften mit ziemlicher Sicherheit besorgt gewesen sein, als sie über die Instagram Story der Hamburgerin informiert wurden, dass ihr Partner ins Krankenhaus musste.

Mittlerweile ist auch klar, aus welchem Grund es für Sai in die Notaufnahme ging. Wie das einstige Road To Glory Mitglied selbst erläutert, habe er durch die allgemeine Verwirrung in seinem Kopf einen zu großen Messlöffel verwendet, um eine Portion aus einem typischen Beutel mit reinem Koffeinpulver zu entnehmen. Am Ende habe sich der Men’s Physique Athlet dadurch stolze vier Gramm der stimulierenden Substanz einverleibt, was die gemeinhin empfohlene Höchstmenge von einigen Hundert Milligramm um einiges übersteigt.


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Zum besseren Verständnis: Ein übliches Pre Workout Produkt, wie beispielsweise der ZEC+ Kickdown 2.0, beinhaltet genau 300 Milligramm Koffein pro Portion à 30 Gramm. Um in Form des deutschen Boosters vier Gramm der Stimulans zu konsumieren, hätte Sai demnach 13 Servings zu sich nehmen müssen. In diesem Fall wäre mehr als die halbe Dose leer gewesen. Kein Wunder also, dass der Hamburger die Nacht sogar auf der Intensivstation verbringen musste.

Alles in allem scheint die Geschichte letztlich aber doch glimpflich ausgegangen zu sein, auch wenn der John Reed Club Manager seinen Geburtstag im Krankenhaus verbringen musste. So gibt Sai preis, dass er auf keinen Fall nörgeln wolle und zu diesem Zeitpunkt höchstwahrscheinlich die Person mit dem geringsten Leid auf der Intensivstation gewesen sei.

An dieser Stelle bleibt uns nichts weiter übrig, als zum einen Sai nachträglich zum Geburtstag zu gratulieren und eine möglichst rasche Genesung zu wünschen und zum anderen eine Warnung auszusprechen. Wie die Story des Hamburgers nämlich zeigt, sollte man besonders aufpassen, welchen Messlöffel man für welches Pulver verwendet. Gerade bei potenten Stoffen wie Koffein kann eine Unachtsamkeit schnell in der Notaufnahme enden. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Ein altes Sprichwort mit viel Wahrheit!

5 Reaktionen zu “Sai auf der Intensivstation!
        • Ehrlich kann man auch sein, ohne diese Ausdrucksweise an den Tag zu legen ;)
          Da ist aber jedes Wort zu viel.
          Egal, welches Produkt man als Vergleich heranzieht: Menschen wie du werden immer etwas zu meckern haben.
          So ist das Leben, damit müssen wir klar kommen, was wir auch machen :)

          • Ich kann verstehen, dass meine Ausdrucksweise nicht gut ankommt! (habe wohl übertrieben um Aufmerksamkeit zu bekommen)
            Und Danke dass du mir deine Sicht der Dinge zeigst, statt meine Nachricht zu ignorieren und zu löschen!
            Gruß

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