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Simon Teichmann unterstellt Max Madsen Inkomptenz

Simon Teichmann zählt nicht nur bezogen auf seine Lebensjahre zu den alten Hasen unter den Fitness-Influencern. Dabei hat er sich auf seinem YouTube-Channel BODY IP by Simon Teichmann schon lange von den totgespielten Inhalten à la Kreatin und Bankdrücktutorial verabschiedet. Seinen mehr als 450.000 Abonnenten bietet er vor allem Real Talk und Reactions, wobei letztgenannte bevorzugt die öffentlich-rechtlichen Medien enttarnen. In dem neusten Video bei Simon Teichmann hat es allerdings Max Madsen erwischt – und der kommt in der Analyse seines Influencer-Kollegen nicht gut weg.

Madsen und Musiol: Wenn Coach und Trainee über Stoff philosophieren

Simon Teichmann bezieht sich dabei auf ein aktuelles Video von Max Madsens YouTube-Kanal, auf dem er sich zu regelmäßigen Talks mit Justin Musiol trifft. Als Teil des „Team Madsen“ wird Musiol derzeit von Madsen betreut, um sich perspektivisch die IFBB Pro-Card sichern zu können.

Steroide Kosten

Was Steroide im Open Bodybuilding kosten

Steroide sind ein fester Bestandteil im Bodybuilding, der sich auch in entsprechenden Kosten niederschlägt. Der Amateur-Athlet Justin Musiol zeigte sich in der Vergangenheit als Teil des Teams um Max Madsen auskunftsfreudig, wenn es um die leistungssteigernden Mittel ging. Nun schlüsselte der 24-Jährige auf, welchen Kosten für Steroide bei einem Schwergewichtsbodybuilder monatlich anfallen. Beispielrechnung für einen […]

Das Video mit dem Titel „KEIN CLICKBAIT! So viel STOFF für die Procard“ steht nur stellvertretend für ein derzeit schwer angesagtes Format, in dem Coach und Trainee ungehemmt über ihre Kurpläne plaudern. Das bringt natürlich Klicks – auf Kosten der jugendlichen Zuschauer? Teichmann hat hierzu eine klare Meinung. Der Geschäftsführer von BODY IP hält das für fahrlässig bis gefährlich. Es könne die Jugend verführen und perspektivisch zu Leid, Gesundheitsschäden oder sogar zum Tod führen.

Dabei kritisiert Simon Teichmann unter anderem, dass Max Madsen und Justin Musiol den notwendigen Disclaimer zu Beginn des Talks unverkennbar ins Lächerliche ziehen. Es wird zwar halbherzig angeführt, dass Steroidkonsum eigentlich unter ärztlicher Aufsicht geschehen sollte und im Kontext mit Doping eine strafbare Handlung darstellt. Risiken wie die Lebenszeitverkürzung werden allerdings gar nicht angesprochen.

Simon Teichmann behauptet, dass Max Madsen inkompetent sei

Simon Teichmann fügt seiner Argumentation ein wahrhaft provokantes Statement an: Er unterstellt Max Madsen, gar keine Ahnung von den Wirkungen und Wechselwirkungen der PEDs zu haben. Seine langjährige Erfahrung aus der Praxis würde ihm dabei nicht helfen. Schließlich würden Coaches wie Max Madsen nur nach dem Trial-and-Error-Prinzip Kombinationen (teilweise mit Steroiddosierungen im Gramm-Bereich!) einwerfen und bestenfalls an der Oberfläche irgendwelche willkürlichen Blutwerte bestimmen.

Max Madsen ist sich sicher, dass Bodybuilding sein Leben verkürzt hat

Max Madsen ist noch keine 30 Jahre alt und zählt dennoch zu den namhaftesten Coaches, die es derzeit in der deutschen Bodybuilding-Community gibt. Der Norddeutsche machte in seinen Anfangstagen insbesondere durch diverse Aufklärungsvideos und Selbstversuchen zu Steroidthemen auf sich aufmerksam. Inzwischen würde er sich dagegen als jemanden bezeichnen, der Athleten eher vom Steroidgebrauch abrät. Ein […]

Was mittel- und langfristig mit dem sensiblen Hormonsystem des Körpers durch den Steroidmissbrauch geschieht, kann selbst die spezialisierte Wissenschaft nicht vorhersehen. Das gern angeführte Argument, die Praktiker aus dem Bodybuilding hätten mehr Ahnung von der Materie als die Mediziner, hält er für absurd.

Was Vorbilder anrichten können

Bei seiner Kritik hat Simon Teichmann vorwiegend die jungen Zuschauer im Sinn. Schließlich seien Social-Media-Stars wie Max Madsen immer auch, ob gewollt oder ungewollt, Vorbilder. Wenn diese ihren Fans einen Lifestyle vorleben, von dem sie gleichzeitig abraten, entsteht beim Zuschauer eine große Diskrepanz. Der studierte Psychologe vergleicht dies mit Rauchern, die ihren Kindern das Rauchen verbieten wollen.

Max Madsen spricht über seine Depressionen

Max Madsen legte in den vergangenen Jahren eine erfolgreiche Karriere im deutschen Bodybuilding hin. Nachdem der 29-Jährige es als Athlet bei den Junioren bis zum deutschen Vizemeister gebracht hatte, konzentrierte er sich zunehmend auf die Betreuung von Athleten. Dieser Weg zahlte sich aus. So arbeitet der Norddeutsche inzwischen nicht nur mit verschiedenen Profi-Athleten zusammen, sondern […]

Selbst wenn Max Madsen und Justin Musiol die notwendigen Warnungen also mit größerer Ernsthaftigkeit vorgetragen hätten, hätte dies die Sache nicht unbedingt besser gemacht. Wenn der Konsument solch wahnwitziger Stoffmengen noch so gut gelaunt und scheinbar recht gesund vor der Kamera sitzt, dann könnte man ja zumindest auf die Idee kommen, es mal mit der Hälfte des veröffentlichten Stacks zu versuchen. Insbesondere dann, wenn die Person den Körper hat, von dem ein 15-Jähriger träumt und auch noch Reichweite in den sozialen Medien abgrast. 

Stoff-Talk: Längst überfällige Transparenz oder Bagatellisierung?

Simon Teichmanns Video ist ein weiterer Beitrag zu einer nicht ganz neuen Diskussion. Dabei stehen sich zwei Lager gegenüber: Die einen, die die neue Transparenz feiern, weil das frühere Totschweigen der weiten Verbreitung von Steroiden im Bodybuilding zu unrealistischen Körperbildern geführt hätte. Und die anderen, die darin eine Verherrlichung von Mitteln sehen, die auch im Jahr 2023 schon wieder diverse Todesopfer allein unter den Profi-Bodybuildern gefordert haben.

Dabei ist zu sagen, dass Simon Teichmann nicht Max Madsen persönlich angreifen will, sondern ihn aufgrund seiner herausragenden Prominenz im Themenbereich PED-Content exemplarisch herausgegriffen hat. Er will ihm auch nicht seine Erfahrung und Kompetenz absprechen, sondern darauf hinweisen, dass die komplexen Langzeitwirkungen des Dopings schlicht von niemandem durchdrungen werden können.

Titelbild: YouTube
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2 Kommentare

  1. Teichmann hat ja Recht mit dem was er sagt –
    Wie unbeschwert mittlerweile über Stoff und andere Substanzen gesprochen wird, ist schon mehr als besorgniserregend. Die Dosierungen die dabei angegeben werden, sind nicht nur unverantwortlich, sondern auch verbrecherisch. Ebenso könnte man der Jugend heute öffentlich beibringen, wie Bomben gebaut werden – nur das ihre Bomben – Pharmabomben – in ihrem Organismus explodieren werden. Madsen und Musiol sind wie das Licht in der Dunkelheit für eine saft – und kraftlose Jugend, die, mangels einer wertebasierten Orientierung und Perspektive, jedem Hexenmeister hinterher laufen, in der Hoffnung, hier ihr Heil zu finden und mit einem vermeindlich „gestählten“ Körper ihre armselige innere Bedürftigkeit und Leere füllen zu können. 20 jährige, die Potenzmittel benötigen, um überhaupt noch einen „Ständer“ zu bekommen, zeigt doch die Armseligkeit dieser Würstchen, die sich über Bizeps und ihr vermeindliches Bankdrückgewicht identifizieren.
    Das Madsen, Musio und Co das schamlos ausnutzen, ist doch klar – auch hier geht es doch nur um Kohle. Wenn Musiol glaubt, mit einem Kopf, so dick wie ein Fußball, und Gaben von Steroiden, die ein Stier kaum vertragen könnte, ein Beispiel zu bieten, dann irrt er sich gewaltig .- doch das wird ihm „Wurscht“ sein, denn es finden sich ja immer wieder dumme und orientierungslose Zeitgenossen, die ihm und den anderen Täuschern bedingungslos folgen. Ich weiß nicht, was Musiol im Spiegel sieht, doch weder seine Körperstruktur, noch seine nicht vorhandene Ausstrahlung werden ihn zu einem Top – Athleten machen. – Aus dem Holz ist er nicht, weder Charme, noch Charisma, von seinen Proportionen mal ganz abgesehen. Vielleicht erhält er irgendwann einmal die ach so wertvolle IFBB – Pro Card(wie lange will er sie eigentlich schon haben?), doch ist sie mittlerweile inflationär zu erhalten, fehlt noch, dass man sie irgendwann einmal kaufen kann. Wenn das seine Lebensperspektive ist, wird es ihn später einmal in seinem Sarg liegend sicher freuen, wenn dort ein Schild auf dem Deckel angebracht wird: IFBB – Pro oder der Schriftzug seinen Grabstein schmückt. Madsen und seine Depression? Hätte ich an seiner Stelle auch – vielleicht ist das ja der Restbestand seines Gewissens – falls vorhanden. BB verkommt mittlerweile zu einer echten Lachnummer. Es ist einfach nur eine riesige Show(verarsche).

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