Wird der Mr. Olympia 2020 zum Debakel? - Gannikus.de

Absage um Absage: Wird der Mr. Olympia 2020 zum Debakel?

Titelbild: Wird der Mr. Olympia 2020 zum Debakel?

Die Corona-Pandemie macht die Realisierung von Sportevents jeglicher Couleur überaus schwer, mancherorts sogar unmöglich. Auch zahlreiche Bodybuilding-Wettkämpfe mussten in diesem Jahr verschoben, zum Teil komplett abgesagt werden. Gerade in einer solchen Nische ist das natürlich besonders tragisch. Neben den Organisatoren belastet die Krise ebenfalls Athleten, die sich unter Umständen bereits seit Wochen in der Vorbereitung befinden. Zu allem Überfluss droht sich jetzt auch noch der Mr. Olympia 2020 zu einem Debakel zu entwickeln, denn vor allem das Teilnehmerfeld der offenen Klasse scheint sich allmählich zu dezimieren.

Anders als geplant und aus den vorherigen Jahren gewohnt, wird der Mr. Olympia 2020 nicht etwa im September, sondern im Dezember veranstaltet. Jake Wood, der neue Markeneigentümer, und sein Team reagieren damit auf die fortwährende Situation rund um COVID-19. Kurz vor Weihnachten werden die weltweit besten Bodybuilder also neuerdings im Planet Hollywood Resort and Casino auf die Bühne steigen, um die Gewinner der einzelnen Klassen unter sich herauszuarbeiten. Fraglich ist derzeit nur, ob das Line-up letzten Endes so hochkarätig sein wird, um einem Spektakel dieser Größenordnung würdig zu sein. Die Absagen mehren sich nämlich innerhalb der vergangenen Tage und Wochen.

Dass allein die zu erwartende Nicht-Teilnahme von Shawn Rhoden, Titelträger von 2018, den Mr. Olympia 2020 auf ein Debakel zusteuern lässt, wäre zu weit hergeholt. Wie kürzlich aber darüber hinaus bekannt wurde, hat auch Flex Lewis das prestigeträchtige Event abgeschrieben. Der gebürtige Waliser hätte eigentlich per Special Invite sein Debüt in der offenen Klasse feiern sollen, musste seine Wettkampfvorbereitung aber verletzungsbedingt abbrechen. Ohne jeden Zweifel wäre der 37-Jährige eine absolute Aufwertung gewesen, denn bei gewohnter Härte hatten ihm Experten einen der vorderen Plätze fast schon sicher vorausgesagt.

Titelbild: IFBB ermöglicht Olympia-Teilnahme
Trotz Corona: IFBB ermöglicht Nicht-Amerikanern die Teilnahme am Mr. Olympia?!

Die Corona-Pandemie stellt die ganze Welt vor Herausforderungen, die man Ende letzten Jahres noch nicht einmal hätte erdenken können. Großveranstaltungen im Sportbereich, zu denen auch der Mr. Olympia gehört, sind davon selbstverständlich nicht ausgenommen. Der prestigeträchtigste Wettkampf des Bodybuildings wurde zunächst von September auf Dezember verschoben und kürzlich waren sogar Gerüchte im Umlauf, das Spektakel […]

Dass Nathan De Asha nicht mit von der Partie sein würde, wissen wir nicht erst seit gestern. Der Liverpooler ist zwar kein Titelkandidat, bringt aber durch seine polarisierende Art immer etwas Würze ins Geschehen. Weiter geht es mit James Hollingshead, seines Zeichens Landsmann von De Asha, der sich ebenso von der Teilnehmerliste hat streichen lassen. Durch seine Siege in Alicante und London ist der RedCon1-Athlet aber ohnehin sowohl für den Mr. Olympia in diesem als auch im nächsten Jahr qualifiziert. Seine Auszeit schien mehr oder weniger kurzfristig entschieden worden zu sein.

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Der neuste Kandidat, der nicht in Las Vegas starten wird, ist Rafael Brandao. Nach einer Infektion mit COVID-19 kämpft der Brasilianer momentan mit der Regeneration, die eigenen Aussagen zufolge nicht so schnell verlaufe wie gewünscht. Aus diesem Grund setzt auch er aus. Zuvor hatte Cedric McMillan dem Mr. Olympia 2020 indirekt eine Absage erteilt. Der amerikanische Publikumsliebling informierte Fouad Abiad darüber, dass er sich allem Anschein nach Hand und Schlüsselbein gebrochen habe. Daraufhin teilte der kanadische IFBB Pro die Neuigkeit in seinem Podcast mit der Bodybuilding-Community.

Zusätzlich zu den sicheren Absagen gesellen sich selbstverständlich auch Athleten, deren Teilnahme auf der Kippe steht. Das betrifft speziell diejenigen, die keinen amerikanischen Pass haben. So meldete sich in diesen Tagen unter anderem Hadi Choopan via Social Media und erklärte, dass es Probleme mit seinem Visum gebe. Die IFBB Pro League hatte eigentlich klargestellt, alle Nicht-Amerikaner für den Mr. Olympia 2020 per Sondergenehmigung ins Land zu holen. Ob das allerdings klappt wie vorhergesehen, bleibt abzuwarten. Beispielsweise Roelly Winklaar, William Bonac, Lukas Osladil, Seung Chul Lee und auch Big Ramy könnten demnach Schwierigkeiten bei der Einreise in die USA bekommen – und mit diesem Artikel nehmen wir lediglich Bezug auf die offene Klasse.

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Bild: Flex Lewis und Shawn Rhoden
Aufgrund des sich dezimierenden Teilnehmerfelds droht der Mr. Olympia 2020 zum Debakel zu werden.
3 Reaktionen zu “Wird der Mr. Olympia 2020 zum Debakel?
  • Ja, was solls. Steht halt am ende nur heath und curry auf der bühne. Arnold wird ja auch wegen seinen sieben titel gefeiert, wobei er einen titel auch nur geholt hat weil er der einzige auf der bühne war. Also heath, hol dir den achten pokal!

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