Instagram-Star gesperrt, weil sie "zu sexy" ist?! - Gannikus.de

Brittany Perille YobeInstagram-Star gesperrt, weil sie „zu sexy“ ist?!

Noch nie zuvor war es so einfach, mit Fotos und Videos auf Social Media Plattformen wie Instagram oder Facebook Geld zu verdienen und sich damit ein eigenes Unternehmen aufzubauen. Ein Studium oder eine Ausbildung werden in dieser Branche gar nicht erst verlangt. Man erzielt den größten Profit durch das kontinuierliche Veröffentlichen von interessanten Inhalten und die stetige Generierung von Abonnenten. Besonders in den letzten Jahren ist der Fitness-Hype fortdauernd gewachsen. Immer mehr Menschen versuchten auf diesen Zug aufzuspringen und sich dadurch ihren Weg in die sozialen Medien zu sichern. Eine von ihnen ist Brittany Perille Yobe.

Brittany, deren erstes Kind im Februar 2016 erwartet wurde, hatte während des ganzen ersten Trimester mit Schwangerschaftsübelkeit zu kämpfen, die sie zu schwach machte, um wie normalerweise täglich trainieren gehen zu können. Erst am Ende ihres zweiten Trimesters fühlte sie sich stark genug, um ins Fitnessstudio zurückzukehren und dort fortzufahren, wo sie aufgehört hatte.

Anfangs machte sich die 30-Jährige Sorgen darüber, wie ihre Fans darauf reagieren würden, einen Babybauch in den Videos zu sehen, wo einst ein Sixpack gewesen war. Zu dieser Zeit machte sie sich keine Gedanken darum, gegen irgendwelche Instagram Richtlinien zu verstoßen.

In den vergangenen Jahren hat Brittany Perille Yobe zahlreiche Fitnessvideos auf Instagram veröffentlicht und damit über eine Million Follower erzielt, die sich regelmäßig ihren Content ansehen und daraus Nutzen ziehen. Nachdem sie aber im Herbst 2016 ein scheinbar harmloses Trainings-Tutorial hochlud, in dem ihr nackter Babybauch zu sehen war, wurde ihr Konto von Instagram abrupt deaktiviert.

Trotz der Tatsache, dass Brittany in ihrem Babybauch-Fitness-Video Leggings und einen Sport-BH trug, vergingen weniger als 24 Stunden, bis die US-Amerikanerin bemerkte, dass ihr gesamter Account gelöscht wurde.

Sie erhielt die folgende E-Mail als Erklärung:


Erklärung des Instagram-Teams zur Löschung des Accounts von Brittany Perille Yobe.

„Alles, was ich in dem Video gemacht habe, war ähnlich zu all meinen anderen Trainingsvideos, die ich jahrelang gepostet habe“, erklärte Brittany im Gespräch mit Cosmo, überzeugt davon, dass Instagram sie wegen ihrer Schwangerschaft diskriminierte. „Außer meinem Babybauch war in diesem Video nichts Außergewöhnliches zu sehen.“

Man sollte wissen, dass Brittany damals keine Instagram-Anfängerin war. Zur damaligen Zeit hatte sie sich bereits einen Namen mit ihrem Körper gemacht. In zahlreichen Beiträgen zeigte die 30-jährige Mutter ihren damals rund 900.000 Fans, wie sie sich ihre beneidenswerten Bauchmuskeln antrainiert hat und man eine ähnlich definierte Mittelpartie erreichen kann. Es ist also nur allzu gut nachvollziehbar, wie Brittany sich gefühlt haben muss, als sie entdeckte, dass ihr ganzer, hart erarbeiteter Content plötzlich gesperrt wurde.

Als jemand, dessen komplettes Einkommen durch Instagram verdient wird – sie hat ihr gesamtes Business um die Plattform herum aufgebaut, mit der sie ihre Online-Trainingsprogramme vermarktet und Sponsoren anwirbt -, ärgerte sich Brittany nicht nur über ihr vollständiges Verbot auf Instagram, sondern war außerdem zutiefst besorgt um ihre Existenz. Die Besucherzahlen auf ihrer Website sanken enorm und darüber hinaus ging der Verkauf ihrer Fitness-Programme zurück.

Während sie auf das Handeln von Instagram wartet, ihrem Aufruf, das Profil wieder freizugeben, nachzukommen, beginnt sie, alte Inhalte auf ihrem Backup-Instagram-Account neu zu veröffentlichen und richtet dabei ihre ganze Energie auf die Bewusstseinsbildung: „Ich bin sicher, dass ich nicht die einzige Frau bin, dessen Account für das Posten von Bildern und Videos eines Kindes, das in meinem Bauch heranwächst, gesperrt wurde“, sagte sie. „Gesperrt zu werden, ohne gegen jegliche Regeln zu verstoßen, ist eine Art Beleidigung.“

Brittanys früherer Inhalt konzentrierte sich lediglich auf ihre weibliche, athletische Form, insbesondere auf ihren Po, sodass es möglicherweise wahr sein kann, dass mit „unangemessenem Inhalt“ gegen die Richtlinien verstoßen wurde. Zumindest hat dies ein Verantwortlicher der Social Media Plattform so interpretiert. Leider waren die Hoffnungen der US-Amerikanerin, mit Instagram zusammenzuarbeiten, um ihr Konto erneut installieren zu können, erfolglos. Allerdings ist sie mittlerweile auf ihrem Backup-Profil zu finden, das jetzt bereits über 1,2 Millionen Abonnenten zählt.

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