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Roman Fritz hält Justin Musiol für die Bodybuilding-Zukunft

Roman Fritz kann auf ein erfolgreiches Bodybuildingjahr zurückblicken. Der 35-Jährige konnte sich zum ersten Mal in seiner Karriere für den Mr. Olympia qualifizieren und nahm an insgesamt zehn Wettkämpfen im Profi-Bodybuilding teil. Den Großteil hiervon absolvierte er sehr erfolgreich, was in Anbetracht der Tatsache, dass er sich zum Ende der Saison an der Hüfte operieren musste, umso beeindruckender ist. Im Interview mit Ben Vogt sprach Roman Fritz über die letzten Monate und erklärte unter anderem, dass Justin Musiol aus seiner Sicht alle deutschen Profis schlagen kann.

Fans vergessen den Stress eines Olympias

Auch wenn Roman Fritz vor einiger Zeit aufgrund einer emotionalen Äußerung von einigen Fans missverstanden wurde, stellte der IFBB Pro zu Beginn des Gesprächs noch einmal fest, dass er viel Freude an Bodybuilding-Wettkämpfen habe. Das gesamte Jahr 2023 hätte entsprechend Spaß gemacht und rückblickend bezeichnete er dieses zu Beginn des Interviews auch als gar nicht zu anstrengend.

Insbesondere die Bigman Pro in Spanien blieb dem 35-Jährigen gut in Erinnerung. Hier holte Roman Fritz sich die erste Olympia-Quali seiner Karriere und durfte somit das Mega-Event im Profi-Bodybuilding erstmals als Athlet erleben. Dies war rückblickend auch der Wettkampf, den der IFBB Pro am stressigsten empfand.

Roman Fritz wurde zum dritten Mal an der Hüfte operiert

Vor drei Jahren unterzog sich Roman Fritz erstmals einer Hüft-OP. Damals wurde dem IFBB Pro ein künstliches Gelenk eingesetzt, nachdem er bereits jahrelang unter Schmerzen gelitten hatte. Wenige Monate später musste er aufgrund einer Infektion nochmals unters Messer und wäre bei der zweiten Operation fast gestorben. Nachdem Roman Fritz sich im Anschluss an die Weltspitze […]

Die Fans würden oftmals vergessen, welche Belastung das Reisen ans andere Ende der Welt für einen Wettkampfbodybuilder bedeuten würde, der am Wettkampftag eine optische Top-Form präsentieren muss. Neben Terminen, dem Klima oder auch schlichtweg dem Essen, das zur Verfügung steht, spiele auch die Aufteilung auf zwei Wettkampftage, bei denen man abends auf der Bühne steht, eine große Rolle. All diese Faktoren sind letztlich eher kontraproduktiv, wenn es darum geht, als Bodybuilder die Bestform zu präsentieren.

Olympia verlief rückblickend nicht optimal

Bei Roman Fritz kam zudem hinzu, dass es der achte Wettkampf im Jahr 2023 für ihn war. Dies ging nicht spurlos an der Form des Deutschen vorbei. Auch wenn der IFBB Pro in diesem Zusammenhang nochmals betonte, dass die Saison Spaß machte und der gesamte Prozess eine schöne Erfahrung war, räumte er ein, dass es zum Ende hin an die Substanz ging.

Dies war auch ein Grund, dass es beim letzten Wettkampf im vergangenen Jahr nicht für die erneute Olympia-Quali reichte. Während der Auftritt in Prag in erster Linie aufgrund der örtlichen Nähe und der Verbundenheit zum Wettkampf absolviert wurde, stand in Tokyo der Sieg als sportliches Ziel im Fokus. Letztlich reicht es dafür aber nicht, wobei Roman Fritz auch erklärte, mit 114 Kilogramm ganze acht Kilogramm leichter als bei seinem höchsten Wettkampfgewicht im Jahr 2023 gewesen zu sein.

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Der Körper benötigte am Ende doch etwas Erholung, die er auch durch eine OP-bedingte Trainingspause bekam. Im Dezember 2023 ließ sich Roman Fritz unmittelbar nach dem Ende der Wettkampfsaison zum dritten Mal an der Hüfte operieren. Dieses Mal an der bis dahin noch unbehandelten Seite.

Roman Fritz bezeichnet Justin Musiol als potenziell größten Konkurrenten

Für die meisten Fans kam dieser Eingriff sehr überraschend. Dies lag insbesondere daran, dass Roman Fritz sich bewusst entschieden habe, die Operation im Vorfeld nicht anzukündigen. Er wollte sich schlichtweg die Kommentare ersparen, die ihn nur scheitern sehen wollten. Er selbst habe nie Zweifel daran gehabt, auch nach dieser Behandlung regulär ins schwere Training wieder einsteigen zu können. Genau so sei es auch gekommen.

Nach der OP am Donnerstag sei er am Sonntag nach Hause, um Montag wieder Brust zu trainieren. Bereits am Mittwoch sei das erste, zunächst noch leichte Beintraining erfolgt und über die letzten Wochen sei der Heilungsprozess sogar besser verlaufen als beim ersten Eingriff. Entsprechend richtete Roman Fritz auch den Blick bereits nach vorn.

Stefan Kienzl hält Emir Omeragic für das größte deutsche Talent im Open Bodybuilding

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Für das Jahr 2024 ist das sportliche Ziel erneut die Olympia-Qualifikation, wie der IFBB Pro schon in der Vergangenheit betonte. Wo genau er diese versuchen wolle, sei er sich jedoch bislang nicht sicher. Anders als die Hüft-OP würde er dies jedoch gemeinsam mit seinem Sponsor rechtzeitig ankündigen. Ein Konkurrent auf der Wettkampfbühne könnte in Zukunft  Justin Musiol werden.

Der Team-Madsen-Athlet muss seine Pro Card zwar erst noch gewinnen. Roman Fritz hält diesen jedoch bereits jetzt für den besten deutschsprachigen Schwergewichtsbodybuilder. Der 35-Jährige ist überzeugt, dass Justin Musiol jeden schlagen könne, wenn dieser in Form kommt. Ob der IFBB Pro mit seiner Prognose recht behält, wird eine spannende Frage der nächsten Monate werden.

Titelbild: YouTube
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3 Kommentare

  1. Wolltet ihr nicht einen Artikel bringen, warum Sommerfeld und Burkhard von Gannikus abgehauen sind?!?
    Realtalk, transparent, raw und so…ihr wisst schon!

    • Ein Artikel dazu war nie angekündigt und Danny sprach darüber nun bereits in verschiedenen Podcasts in der Öffentlichkeit.

  2. Roman scheint nicht nur seine Hüfte kaputt, sondern auch Einschränkungen mit seiner Wahrnehmung und Beurteilung zu haben – Musiol ist und bleibt ein unästhetischer Fleisch/Fetthaufen mit NULL Ausstrahlung und ist weit, weit davon weg, andere deutsche Profis zu schlagen…. er soll sich mal erst hinten anstellen zum Erwerb seiner, seit Jahren gewünschten IFBB Wunsch Pro Card. – Ich frage nochmal – wie lange will er die schon haben? Bei uns im Studio sind bessere Athleten und an den zur Zeit sehr aktuellen Athleten muss er erst mal vorbei kommen. Roman ist einfach nur lächerlich, passt aber gut zu Musiol und Co. Und wer spricht noch von Roman Fritz?

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