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Mr. Olympia 2023: Die Ergebnisse aller deutschen Athleten!

Insgesamt acht deutsche Athleten traten beim Mr. Olympia 2023 in sechs verschiedenen Kategorien an. Auch wenn Urs Kalecinski in der Classic Physique nicht den erhofften Sieg erreichte und Mike Sommerfeld ein paar Plätze einbüßen musste, dürfen die Ergebnisse der deutschen Athleten beim Mr. Olympia 2023 insgesamt als gut bezeichnet werden. Grund genug, noch einmal einen Blick auf das Wettkampfwochenende zu werfen.

Roman Fritz erfüllt sich seinen Traum im Schwergewicht

Nachdem Deutschland zuletzt 2015 mit Ronny Rockel und Dennis Wolf im Schwergewichtsbodybuilding vertreten war, gelang Roman Fritz in einem spannenden Finale gegen seinen deutschen Konkurrenten Emir Omeragic die Olympia-Qualifikation in Spanien. Der Schwergewichtsprofi wäre vor wenigen Jahren noch beinahe im Rahmen einer Hüft-OP verstorben, kämpfte sich aber sensationell bis an die Weltspitze des Open Bodybuildings zurück.

Bis Roman Fritz beim Mr. Olympia 2023 antrat, musste man lange auf deutsche Athleten im Schwergewicht verzichten – Bild: Instagram

Nachdem die Wettkampfsaison 2022 nicht so verlaufen war, wie der IFBB Pro sich dies vorgestellt hatte, sammelte er zum Abschluss des Jahres dennoch bereits die ersten Punkte für die Olympia-Qualifikation. Die anschließende Abschaffung des Punkterankings hielt Roman Fritz nicht davon ab, seinen Traum zu verfolgen. Mit der Teilnahme am Mr. Olympia 2023 konnte er sich diesen schließlich erfüllen.

Roman Fritz nennt sein Ziel für den Mr. Olympia 2023

Mit Roman Fritz schaffte es erstmals seit 2015 wieder ein deutscher Athlet, sich für das Schwergewicht beim Mr. Olympia zu qualifizieren. Nachdem der Profi-Bodybuilder sich vor einigen Jahren einer Hüft-OP unterziehen musste, ist es umso beeindruckender, dass der 35-Jährige es bis an diesen Punkt in seiner Karriere gebracht hat. Nun sprach Roman Fritz über sein […]

Entgegen einigen Kritikern wurde er bei diesem Wettkampf nicht einmal auf den letzten Platz gesetzt. Mit dem 14. Rang erreichte Roman Fritz sein selbst gestecktes Ziel einer Platzierung und konnte drei Athleten am Olympia-Wochenende schlagen.

Ein Abend mit gemischten Gefühlen in der Classic Physique

Obwohl Alexander Westermeier trotz mehrerer vielversprechenden Anläufe seine zweite Olympia-Qualifikation verpasst hatte, wurde Deutschland auch beim Mr. Olympia 2023 von drei Athleten in der Classic Physique vertreten. Der große Star war fraglos Urs Kalecinski, der bekanntermaßen die Top 2 verfehlte und trotz körperlicher Verbesserungen wie schon im Vorjahr auf einem hervorragenden dritten Rang landete.

Die Classic Physique war beim Mr. Olympia 2023 für deutsche Athleten alles in allem ein Erfolg – Bild: Instagram

Für Mike Sommerfeld verlief der Wettkampf dagegen weniger erfreulich. Wie schon vor der Arnold Classic 2023 hatte der IFBB Pro wenige Tage vor dem Wettkampf mit einem Infekt zu kämpfen. Bereits im Vorfeld des Wettkampfes machte der Classic Physique Athlet deutlich, dass das Ergebnis am Olympia-Wochenende nicht seine bisherige Reise im Bodybuilding infrage stellen würde. Der achte Rang in der wohl am stärksten besetzten Klasse im Profi-Bodybuilding ist ein ebenso beachtenswertes Ergebnis. Dennoch stellt es eine Verschlechterung der Platzierung zum Vorjahr dar.

Mike Sommerfeld beim Mr. Olympia 2023 – Bild: Instagram

Der dritte Athlet war in diesem Jahr Chris Ziller, der sich abseits der öffentlichen Wahrnehmung in Libyen die Qualifikation sicherte. Beim Mr. Olympia 2023 stand er in den nummerischen Callouts neben Chris Bumstead und wird seinen Abend sicherlich genossen haben. Für ihn wurde es ein geteilter 16. Platz, was in Anbetracht des Teilnehmerfeldes jedoch ein realistisches Ergebnis war.

Chris Ziller beim Mr. Olympia 2023 – Bild: Instagram

Jennifer Zienert und Lena Ramsteiner platzieren sich in der Figure-Klasse

Die beiden Figure-Athletinnen Jennifer Zienert und Lena Ramsteiner durften zum zweiten Mal Olympialuft schnuppern. Nachdem beide Athletinnen im Vorjahr auf dem geteilten 16. Platz gelandet waren, war die Zielsetzung in diesem Jahr, sich auf eine Platzierung vorzukämpfen. Dies gelang beiden Sportlerinnen.

Jennifer Zienert beim Mr. Olympia 2023 – Bild: Instagram

Lena Ramsteiner wurde bei 23 Teilnehmerinnen auf den 14. Rang gesetzt und verpasste damit die Finalveranstaltung. Jennifer Zienert hingegen durfte sich auch am Abend noch einmal präsentieren. Die Augsburgerin gelang bis auf Platz acht und dürfte sich den First Callout fürs nächste Jahr als sportliches Ziel gesetzt haben. Die Qualifikation holte sie sich schließlich bereits in Ungarn.

Lena Ramsteiner beim Mr. Olympia 2023 – Bild: Instagram

Lisa Reith wird in der Bikini-Klasse vor Kristina Brunauer aufgerufen

In der Bikini-Klasse durfte Lisa Reith ihren ersten Olympia erleben, bei dem ihr in Anbetracht der fast 50 Teilnehmerinnen, die zum Großteil aus den USA stammten, bereits im Vorfeld klar war, dass mehr als der geteilte 16. Platz eine Sensation geworden wäre. Diese blieb letztlich aus, was nicht bedeutet, dass die Deutsche sich nicht teuer verkaufen konnte.

Lisa Reith war die einzige deutscher Athltin in der Bikini-Klasse beim Mr. Olympia 2023 – Bild: Instagram

Im Zuge der Callouts wurde Lisa Reith vor der Österreicherin Kristina Brunauer aufgerufen, die bereits zum dritten Mal beim Mr. Olympia angetreten war. In diesem Punkt wiederum will die Deutsche in Zukunft nachziehen. Das nächste sportliche Ziel ist die erneute Olympia-Qualifikation, womit Lisa Reith in der Bikini-Klasse als deutsche Athletin etwas Einmaliges schaffen würde.

Lisa Meiswinkel verpasst ihr Saisonziel nur knapp

Lisa Meiswinkel erreichte beim letztjährigen Olympia das beste Ergebnis aller deutschen Frauen, indem sie die Top 15 knacken konnte. Entsprechend strebte die Wellness-Athletin in diesem Jahr nach einer Top-10-Platzierung, die nicht ganz gelingen sollte. Bei ihrer zweiten Olympia-Teilnahme gelang die Deutsche in einem von Brasilianerinnen dominierten Feld auf den 11. Platz. In Anbetracht von 25 Teilnehmerinnen darf dies ebenfalls als sehr gutes Ergebnis bezeichnet werden.

Lisa Meiswinkel beim Mr. Olympia 2023 – Bild: Instagram

Die deutschen Athleten beim Mr. Olympia 2023 in der Übersicht

  • Roman Fritz: Schwergewicht – Platz 14 von 17
  • Urs Kalecinski: Classic Physique – Platz 3 von 35
  • Mike Sommerfeld: Classic Physique – Platz 8 von 35
  • Chris Ziller: Classic Physique – geteilter 16. Platz
  • Jennifer Zienert: Figure – Platz 8 von 23
  • Lena Ramsteiner: Figure – Platz 14 von 23
  • Lisa Reith: Bikini – geteilter 16. Platz
  • Lisa Meiswinkel: Wellness – Platz 11 von 25
Titelbild: Instagram
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4 Kommentare

  1. Zusammenfassung:

    Roman Fritz ist in den Top 15, weil Athleten, die definitiv vor ihm platziert worden wären (Walker, De Asha, Tabani,… ) nicht dabei sein konnten/durften/ausvielen. Somit ein Erfolg mit Beigeschmack, genau wie seine Quali im „Easy-Teilnehmer-Umfeld“.

    Urs ist hat die selbe Platzierung wie zuvor und kommt auch künftig weder an Dino und erst recht nicht an Bumstead vorbei.

    Sommerfeld hat die Klappe wieder mal zu voll genommen.

    Chris Ziller hat das erreicht, was er wollte – gönnenswert.

    • Hallo

      meine Güte hört das nun bald mal auf, das Roman nur durch ein leichtes Teilnehmerfeld die O-Quali bekommen hat …. meine Empfehlung an Rocco – einfach mal selber auf genau dem Niveau trainieren und es besser machen…. mit Mund vollnehmen sind wir alle MrO

      Und Urs hat noch viele Jahre vor sich … also abwarten . Was mich erstaunt ist das CBum trotz einiger Muskelabrisse immer noch den ersten macht … Bonus !!??

  2. Liebes Gannikus Team

    Vielen Dank für eure schnelle Berichtserstattung. Was ich mir allerdings gewünscht hätte, wäre, dass Ihr schneller auf den Punkt kommt. Und dann kommt noch die ganze Werbung und dann verliert man auch die Lust aufs lesen. Haltet euch bitte Kurz und gibt doch in Zukunft schon bei der ersten Berichtserstattung die Platzierungen so ein, dass man die auch klar und deutlich sieht.

    Das erinnert mich immer an diese ganzen Techbook und Travelbook Seiten.

    • Zum Zeitpunkt der ersten Artikel waren nur die Top 5 bekannt. Die restlichen Platzierungen wurden erst mit der Veröffentlichung der Scorecards klar. Es wäre somit gar nicht möglich gewesen, das im Zuge der erste Berichterstattung schon aufzulisten.

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